Technikprobleme bei Hightech-U-Boot
Die Bundeswehr erwartet erhebliche Verzögerungen bei der Indienststellung neuer U-Boote der Klasse 212A. Nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL soll eines der beiden U-Boote der neuesten Tranche der 212A-Klasse, das Modell U35, erst Ende März dieses Jahres in Dienst gestellt werden. Das bedeutet eine Verzögerung von fast anderthalb Jahren. Hunderte Seiten Dokumente, die dem SPIEGEL vorliegen, belegen die Probleme, die im Laufe der Erprobung aufgetreten sind. Diese betreffen unter anderem Batterie, Antriebswelle, eine Kommunikationsboje und das Radar. Das Verteidigungsministerium bestätigte "Herstellungsmängel". Dafür verantwortlich seien vor allem "Unterauftragnehmer". Allein "Fertigungsprobleme beim Propellermotor" hätten den Prozess um ein halbes Jahr verzögert, auch ein Unfall mit einem Kran sowie "schlechtes Wetter" hätten zu weiteren mehrwöchigen Verspätungen geführt.