TUI will Toskana-Areal wieder loswerden
Der größte europäische Reisekonzern, TUI, hat den Ausbau seines vor sieben Jahren erworbenen toskanischen Feriendorfes Castelfalfi zu einem Touristikzentrum gestoppt. Stattdessen sollen die Immobilien und andere Einrichtungen sukzessive renoviert und dann verkauft werden. Das meldet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe. Nach Informationen des Blatts sollten in der Gemeinde südöstlich von Pisa ursprünglich zwei Hotels mit insgesamt 320 Zimmern sowie ein Kongresszentrum und ein Robinson Club entstehen. Nun soll nur noch ein Hotel mit 120 Zimmern gebaut werden. Noch unter dem früheren TUI-Chef Michael Frenzel, so berichtet der SPIEGEL weiter, hätten die Deutschen den Italienern versprochen, in Castelfalfi bis zu 300 Arbeitsplätze zu schaffen. Nach dem Willen von Frenzels Nachfolger Friedrich Joussen sollen es stattdessen nur noch 100 Jobs werden. Laut SPIEGEL wurden in das Dorf von der TUI bislang gut 160 Millionen Euro investiert. Knapp die Hälfte davon soll inzwischen abgeschrieben sein.