Uber: Chef Nestmann über Recht und Gesetz - DER SPIEGEL
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Uber-Deutschland-Chef Nestmann: "Wir respektieren Recht und Gesetz"

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Der Sprecher des US-Fahrzeugvermittlungsdienstes Uber, Fabien Nestmann, würde die Formulierung seines Chefs "ein Arschloch namens Taxi" nicht in den Mund nehmen. So bezeichnete Uber-Gründer Travis Kalanick die Taxibranche. "Das ist ein altes Zitat, mit dem ich leben muss, das war nicht besonders überlegt von meinem Chef", sagte Nestmann im SPIEGEL. Auf die Vorwürfe, Uber bezahle nicht die 19 Prozent Mehrwertsteuer in Deutschland, sondern stattdessen nur rund 4 Prozent in den Niederlanden und würde sich auch sonst nicht rechtskonform verhalten, entgegnete Nestmann: "Wir respektieren Recht und Gesetz, glauben aber, dass manche Gesetze modernisierungswürdig sind. Wir sind eine Mobilitätsplattform - und wir sind längst nicht die einzige. Wir wollen einen gesetzlichen Rahmen, in dem Taxis und Angebote wie Uber gemeinsam existieren können. Die Mobilität der Zukunft wird technologiebasiert sein. Da gehen wir vorweg." Vorstellbar sei, so Nestmann im SPIEGEL, den für Fahrer in Europa vorgesehenen Standardvertrag zu überdenken.