Volkswagen: Absatzeinbruch in China - DER SPIEGEL
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Absatzeinbruch für Volkswagen in China

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der VW-Konzern prüft, ob er die Produktion in seinen chinesischen Werken herunterfahren sollte. In den Fabriken könnte an nur 270 statt wie bisher an 300 Tagen im Jahr gearbeitet werden. Anlass für die Diskussion ist der starke Absatzeinbruch in China. Die Marke Volkswagen verkaufte im Juni 22 Prozent weniger Autos als im gleichen Monat des Vorjahres. Das berichtet DER SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. VW-Chef Martin Winterkorn, der am Donnerstag von einer Reise nach China zurückkehrte, hat die Verantwortlichen vor Ort aufgefordert, nicht nur über Produktionskürzungen nachzudenken. Er erwarte mehr Flexibilität, Absatzprogramme für die Händler beispielsweise, sagte er dem Magazin zufolge. Neben Volkswagen ist auch BMW von einem schwächeren Geschäft in China betroffen. Die Münchner wollen deshalb ihre Produktion in China in diesem Jahr um 10.000 Autos reduzieren.