Weitere Nachforschungen zu AfD-Spenden
Die AfD muss mit weiteren Nachforschungen der Bundestagsverwaltung zu einer möglicherweise illegalen Parteispende rechnen. "Es ist gut möglich, dass uns die Angaben nicht ausreichen", sagt Parlamentssprecher Ernst Hebeker zu einem Schreiben der AfD. In diesem nimmt die Partei Stellung zu Plakaten und Gratiszeitungen, die an zwei Millionen Haushalte in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verteilt worden waren und die zur Wahl der AfD aufgerufen hatten. Wer die Aktion finanziert hat, ist unklar. Die Bundestagsverwaltung geht dem Verdacht einer illegalen Parteienfinanzierung nach. Die AfD hatte zwar gegenüber dem Bundestag beteuert, dass weder Bundesvorstand noch die Landesverbände Kenntnis von der Aktion hatten. Ob aber Einzelpersonen – etwa Parteichefin Frauke Petry – informiert waren, lässt das Schreiben offen.