Weniger Generäle nach Bundeswehrreform
Mit der Verkleinerung der Bundeswehr wird es in den deutschen Streitkräften weniger als 200 Generäle und Admiräle geben. Zugleich soll trotz Truppenreduzierung die Zahl der Mannschaftssoldaten vor allem in den kampfstarken Infanterieverbänden steigen. Dies geht aus dem neuen "Personalstrukturmodell" der Bundeswehr hervor. Danach wird die maximal 185000 Männer und Frauen starke Truppe künftig nur noch 180 statt bislang 202 Generäle und Admiräle beschäftigen. Allerdings sollen bei Bedarf zusätzliche Generalsposten für internationale Stäbe und Einsätze zur Verfügung stehen. Den größten Abbau plant die Truppe bei den Unteroffizieren – in dieser Laufbahngruppe wird es fast 27.000 Soldaten weniger geben. Ein Grund ist der Wegfall der Wehrpflicht und die längere Dienstzeit von Zeitsoldaten: Damit werden deutlich weniger Ausbilder gebraucht. Vor allem im Heer soll es dagegen fast 4000 zusätzliche Stellen für einfache Soldaten geben, um die Kampfkompanien zu verstärken.