Zeitarbeiter werden häufiger arbeitslos - DER SPIEGEL
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Zeitarbeiter werden häufiger arbeitslos

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Überproportional viele Menschen, die arbeitslos werden, kommen aus der Zeitarbeitsbranche. Zu diesem Ergebnis kommt eine interne Analyse, die das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) für die Bundesagentur für Arbeit erstellt hat. Etwa zehn Prozent aller Zugänge in die Arbeitslosigkeit kämen aus der Zeitarbeitsbranche, heißt es in dem Papier. Dabei lag der Anteil aller Leiharbeitnehmer an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Untersuchungszeitraum lediglich bei drei Prozent. Weil die Gehälter in der Branche niedriger sind, liegt auch das Arbeitslosengeld bei ehemaligen Zeitarbeitnehmern "deutlich unter der Höhe des Arbeitslosengeldes von Personen, die aus anderen Branchen in den Leistungsbezug wechseln". Allerdings ist die Zeitarbeit zugleich das größte Sprungbrett aus der Arbeitslosigkeit: Fast 20 Prozent aller Menschen, die nach dem Jobverlust wieder eine Beschäftigung aufnehmen, landen bei einer Zeitarbeitsfirma.