Ehemaliger NBA-Chef David Stern ist tot - DER SPIEGEL
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Nach Hirnblutung Ehemaliger NBA-Chef David Stern ist tot

30 Jahre lang führte er die NBA an und war maßgeblich am wirtschaftlichen Wachstum der US-Basketballliga beteiligt: Nun bestätigte die NBA den Tod von David Stern.
David Stern lenkte die NBA 30 Jahre lang
David Stern lenkte die NBA 30 Jahre lang

David Stern lenkte die NBA 30 Jahre lang

Foto: Patrick McDermott/ AFP
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David Stern, ehemaliger Chef der NBA, ist im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer Hirnblutung gestorben. Das teilte die US-Basketballliga am Neujahrstag mit. Stern sei im Beisein seiner Frau Dianne und seiner Familie gestorben, hieß es. Vor etwa drei Wochen hatte Stern die Hirnblutung erlitten und war seitdem im Krankenhaus gewesen.

"Jedes Mitglied der NBA-Familie hat von Davids Visionen, Großzügigkeit und Inspiration profitiert", erklärte sein Nachfolger Adam Silver und brachte sein "tiefes Beileid" zum Ausdruck.

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1984 übernahm Stern als Commissioner der NBA, als die Liga "am Scheideweg stand", wie Silver sagte. Als Stern seinen Posten 30 Jahre später verließ, hatte er für ein enormes wirtschaftliches Wachstum gesorgt: Die Einnahmen waren um das 30-fache gestiegen, der Umsatz betrug nun fünf Milliarden Dollar. Die Liga wuchs unter Sterns Führung um sieben Teams. Eine Basketballliga für Frauen, die WNBA, und eine NBA Development Liga wurden gegründet.

Stern war zudem an weiteren Initiativen beteiligt, so gestaltete er das System der Gehaltsobergrenze und wirkte an der Antidopingpolitik sowie den Richtlinien für eine Kleiderordnung in der Liga mit.

Als großer Erfolg Sterns gilt, wie er die NBA auch außerhalb Nordamerikas vermarktete. War die Basketballliga zu Sterns Anfängen im Ausland kaum bekannt, ist sie heute eine globale Marke. Die NBA ist in 200 Ländern und 40 Sprachen im Fernsehen zu verfolgen.

2014 trat Stern zurück, Nachfolger wurde sein langjähriger Stellvertreter Adam Silver. Stern wurde 2014 in die Naismith Memorial Basketball Ruhmeshalle aufgenommen und war zuletzt noch im Auftrag der NBA auch international unterwegs.

ptz/dpa/rtr

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