Bundestrainerin Neid: "Das war ein verrücktes Spiel" - DER SPIEGEL
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Bundestrainerin Neid "Das war ein verrücktes Spiel"

Zum WM-Auftakt gegen Kanada dominierte die deutsche Mannschaft lange die Partie. Am Ende musste sie doch noch einen Gegentreffer einstecken. Im Interview beschreibt Bundestrainerin Silvia Neid die Probleme ihres Teams und warum sie der Abend dennoch beeindruckt hat.
Bundestrainerin Neid: "In der ersten Halbzeit sind wir gar nicht gut reingekommen"
Bundestrainerin Neid: "In der ersten Halbzeit sind wir gar nicht gut reingekommen"

Bundestrainerin Neid: "In der ersten Halbzeit sind wir gar nicht gut reingekommen"

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ REUTERS
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Frage: Frau Neid, Sie haben das Auftaktspiel nach vielen verpassten Chancen am Ende knapp mit 2:1 gegen Kanada gewonnen. Wie haben Sie das Spiel gesehen?

Silvia Neid: Das war ein verrücktes Spiel. In der ersten Halbzeit sind wir gar nicht gut reingekommen, haben aber zwei Tore gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir gut kombiniert und hatten viele Chancen, haben aber kein Tor gemacht. Kurz vor Schluss wurde es dann mit dem Gegentor nochmal knapp und es hätte 2:2 ausgehen können. Ich bin sehr froh, dass wir gewonnen und die drei Punkte haben.

Frage: Was war der Grund für die Schwierigkeiten zu Beginn?

Neid: Wir hatten ein großes Loch im Mittelfeld, die Mannschaft war nicht kompakt genug. Wir haben zudem zu schnell die Bälle verloren und mussten oft hinterherrennen.

Frage: Warum hat Célia Okoyino da Mbabi für Inka Grings gespielt?

Neid: Célia hat in den Vorbereitungsspielen sehr gut gespielt. Diese Form hat sie mit ihren Trainingsleistungen bestätigt. Bei uns gilt nun mal das Leistungsprinzip, deshalb musste man sie spielen lassen. Sie hat ihren Einsatz mit einem guten Spiel auch gerechtfertigt.

Frage: Wie hat Ihnen die Atmosphäre im ausverkauften Olympiastadion gefallen?

Neid: Das Publikum war klasse. Meine Erwartungen wurden ganz klar übertroffen. Man hat ja sein eigenes Wort nicht mehr verstanden. Die Zuschauer haben alles gegeben. Ich hoffe, wir konnten etwas zurückgeben.

Aufgezeichnet von Alexander Sarter (SID).