DFB-Pokal: VfB Stuttgart erreicht zweite Runde nach 5:0 in Münster - DER SPIEGEL
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5:0 in Münster VfB Stuttgart erreicht zweite Runde im DFB-Pokal

Drittes Pflichtspiel, erster Sieg: Der VfB Stuttgart hat ohne Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Fünf Tore fielen im Spiel gegen Zweitliga-Aufsteiger Preußen Münster.
Stuttgarts Spieler jubeln nach dem dritten Tor
Stuttgarts Spieler jubeln nach dem dritten Tor

Stuttgarts Spieler jubeln nach dem dritten Tor

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David Inderlied / Kirchner-Media / IMAGO

Der VfB Stuttgart hat den ersten Pflichtspielsieg der neuen Saison gefeiert – und souverän die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Nach Niederlagen im Supercup bei Bayer Leverkusen (3:4 i.E.) und zum Auftakt der Fußball-Bundesliga in Freiburg (1:3) gelang dem Vizemeister durch ein 5:0 (3:0) bei Zweitliga-Aufsteiger Preußen Münster ein verdienter Erfolg.

Das Spiel fand vor knapp 13.000 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion statt. In der 7. Minute schoss Angelo Stiller (7. Minute) den Favoriten aus der Bundesliga in Führung. Das befreite das Team von Trainer Sebastian Hoeneß sichtlich vom Druck. Acht Minuten später erhöhte Ermedin Demirovic auf 2:0: Nach Flanke von Stiller war Torjäger Demirovic per Kopf zur Stelle und traf aus fünf Metern ins Netz.

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Die spielerisch unterlegenen Preußen wehrten sich zwar nach Kräften, erwiesen sich aber vor allem in der Deckung als nicht konkurrenzfähig. Das 3:0 des VfB wirkte wie die Kopie des vorherigen Treffers: Diesmal flankte Demirovic von der linken Seite, und der unbedrängte Pascal Stenzel vollendete in der 35. Minute mit einem platzierten Kopfball. Damit war die Partie bereits vor der Pause entschieden.

Im Gefühl der komfortablen Führung drosselten die Schwaben nach Wiederanpfiff das Tempo, verloren dabei aber nie die Kontrolle über die Partie. So nutzte Trainer Hoeneß die Chance, um weiteren Profis wie Jamie Leweling und Deniz Undav Spielpraxis zu gewähren.

Der Druck auf das Tor der Westfalen ließ aber nur unmerklich nach. Mit einem platzierten Schuss aus 15 Metern in den rechten Winkel feierte Neuzugang Nick Woltemade sein Tor-Debüt für den VfB und beseitigte in der 72. Minute alle Zweifel am Erfolg. Auch Kapitän Atakan Karazor durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen (80., Handelfmeter).

Schlussjubel beim VfB Stuttgart

Schlussjubel beim VfB Stuttgart

Foto:

Cathrin MŸller / Pressefoto Baumann / IMAGO

Das Pokalduell war wegen der Supercup-Teilnahme der Schwaben um eineinhalb Wochen verschobenen worden. An diesem Mittwoch (18 Uhr/ZDF und Sky) schließt Meister und Supercup-Gewinner Bayer Leverkusen mit einem Auswärtsspiel beim Viertligisten Carl Zeiss Jena die erste Pokalrunde ab.

aar/dpa