El Salvador Blitzschlag tötet Olympia-Aspirantin im Surfen beim Training
Bei den Olympischen Spielen in Tokio werden zum ersten Mal Medaillen im Wellenreiten vergeben – und Katherine Diaz hatte sich durchaus Hoffnungen gemacht, beim olympischen Debut der Sportart dabei zu sein. Nun jedoch wurde die Surferin aus El Salvador bei einer Trainingseinheit im Wasser vom Blitz getroffen.
Rettungskräfte versuchten noch, die 22-Jährige am Ufer wiederzubeleben, wie der britische »Guardian« berichtet . Doch alle medizinischen Notfallmaßnahmen kamen zu spät. Der Vorfall ereignete sich nahe des Wohnorts von Diaz in El Tunco.
Wie die spanische Zeitung »AS« berichtet, wurden Diaz und andere Personen am Strand von einem plötzlichen Wetterumschwung überrascht. »Der Himmel war klar und es war ein unvorhergesehenes Unwetter, das auch nicht viel Elektrizität mit sich zu bringen schien«, zitiert das Blatt einen Augenzeugen.
Trauer und Anteilnahme der Szene
Die International Surfing Association (ISA) schrieb auf ihrer Facebook-Seite: »Mit schwerem Herzen hat die ISA die Nachricht vom Tod von Katherine Diaz aufgenommen. Sie verkörperte die Freude und die Energie, die das Surfen so besonders und wichtig für uns macht. Sie war eine globale Botschafterin des Sports.« Auch der Surfverband von El Salvador gedachte der verstorbenen Athletin: »Wir sehen uns wieder, große Kämpferin. El Salvador trauert.«
It is with a heavy heart that the ISA has learned about the passing of El Salvador’s Katherine Diaz. pic.twitter.com/7SQCEHPpu3
— International Surfing Association (@ISAsurfing) March 21, 2021
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Diaz hatte sich in ihrer Heimat auf die ISA World Surf Games vorbereitet. Bei dem Wettkampf in El Salvador geht es auch um die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele.
Diese sollen vom 23. Juli bis zum 8. August in der japanischen Hauptstadt und dem Umland stattfinden. Beim größten Sportereignis der Welt werden in diesem Jahr allerdings Pandemie-bedingt keine ausländischen Zuschauer zugelassen. Das hatte das Gastgeberland am Wochenende bekannt gegeben. Zuvor waren die Spiele bereits um ein Jahr verschoben worden.