EM 2024 - England siegt im Halbfinale: »Oh Wat a night!« - die Pressestimmen - DER SPIEGEL
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Presse zum EM-Halbfinale »Oh Wat a night!«

Die englische Presse feiert nach dem Sieg im EM-Halbfinale vor allem »Super-Joker« Ollie Watkins – Wortspiele mit seinem Namen inklusive. In niederländischen Zeitungen überwiegt die Trauer. Schlagzeilen im Überblick.
Englands Torschütze Ollie Watkins: In britischen Zeitungen lesen sich nun allerhand Wortspiele mit seinem Namen
Englands Torschütze Ollie Watkins: In britischen Zeitungen lesen sich nun allerhand Wortspiele mit seinem Namen

Englands Torschütze Ollie Watkins: In britischen Zeitungen lesen sich nun allerhand Wortspiele mit seinem Namen

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Richard Pelham / Getty Images

England ist ins Finale der Fußball-EM eingezogen – und wie! In der 90. Minute schoss Ollie Watkins in Dortmund das 2:1 für die Three Lions. Die Niederlande sind damit raus aus dem Turnier. Wenig überraschend also, dass in der britischen Presse vor allem Watkins gefeiert wird. Und in der niederländischen getrauert wird. Ein Überblick:

»The Sun«: »Wat a Finish. England steht im Finale der EM 2024, nachdem Superjoker Ollie Watkins Holland in letzter Minute zu Fall gebracht hat.«

»Mirror«: »Semi-sationell: Super-Joker Ollie Watkins versetzt England in Ekstase.«

»Daily Mail«: »Oh Wat a night! England-Fans starten ekstatische Feierei nach dem historischen, späten Sieg gegen die Niederlande, mit dem sie das erste Finale auf ausländischem Boden erreichen. Spielerfrauen und Stars wie Adele und Ed Sheeran brüllen die Three Lions von der Tribüne nach vorn.«

»The Telegraph«: »Ollie Watkins’ Tor in der 90. Minute gegen die Niederlande bringt England ins Finale der Euro 2024. (...) Nationaltrainer Gareth Southgate jubelte nach dem Schlusspfiff mit seinen Spielern, nachdem er England zum ersten Mal in ein Finale eines großen Turniers auf fremdem Boden geführt hatte.«

»The Guardian«: »Sie spielen immer noch keinen Traumfußball, obwohl sie in der ersten Halbzeit sehr gut waren. Aber nichts – nicht einmal Pep Guardiolas Traum mit 99 Prozent Ballbesitz – ist vergleichbar mit der Euphorie von Comebacks und späten Siegen.«

In den Niederlanden klingen die Berichte naturgemäß etwas anders:

»AD«: »Niederländische EM-Träume nach schmerzhaftem Aus im Halbfinale gegen England geplatzt. Ein spätes Tor des eingewechselten Ollie Watkins stürzte Oranje am Mittwochabend in Dortmund in Trauer: 2:1. In letzter Minute verpasste die niederländische Mannschaft ihr erstes EM-Finale seit 1988.«

»De Telegraaf«: »EM-Traum von Oranje zerbricht nach spätem Tor. Die Mannschaft von Nationaltrainer Ronald Koeman zog im Halbfinale gegen England mit 1:2 den Kürzeren. In der Schlussphase erzielte der eingewechselte Watkins den Siegtreffer für die Engländer.«

»de Volkskrant«: »Lange Zeit sah es so aus, als würde das Spiel in die Verlängerung gehen, doch es ist der eingewechselte Watkins, der England ins Finale schießt. In den verbleibenden Minuten gelang es den Niederlanden nicht mehr, sich gegen die Engländer durchzusetzen.«

England wird nun am Sonntag im EM-Finale auf Spanien treffen. Dort schreiben die Zeitungen unter anderem:

»Marca«: »England schleicht sich in der 91. Minute ins Finale: Wir haben einen Rivalen.«

»AS«: »Der Fußball sorgt immer für Namen, die man nicht erwartet, Spieler, die es bis zu ihrem großen Abend noch gar nicht gab. Einer von ihnen ist Ollie Watkins. Für immer. Für die Ewigkeit. Der Villa-Stürmer brachte England in Führung, ein Schlag auf den Kiefer der Niederlande und Koeman.«

»Mundo Deportivo«: »England hat einen neuen Helden. Ollie Watkins gelang fast aus dem Nichts und in der Nachspielzeit ein spektakulärer Treffer, um sein Land zum zweiten Mal in Folge ins EM-Finale zu führen – dieses Mal gegen Spanien in Berlin. Die Niederlande scheitern grausam.«

aar/dpa