Eklat : Irvine greift Ferrari an - DER SPIEGEL
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Eklat Irvine greift Ferrari an

Vor dem Großen Preis von Italien hat der ehemalige Ferrari-Pilot Eddie Irvine seinen einstigen Rennstall schwer beschuldigt.
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Monza - Der jetzt bei Jaguar unter Vertrag stehende Eddie Irvine behauptet, das Ferrari-Team habe ihn in der letzten Formel-1-Saison im Titelrennen gegen McLaren-Fahrer Mika Häkkinen nicht ausreichend unterstützt. "Ferrari hat im letzten Jahr den dritten Platz von Mika Salo in Monza nicht opfern wollen, um mir eine Platzverbesserung zu ermöglichen", sagt Irvine gegenüber der "Gazzetta dello Sport". Dies habe ihn einen entscheidenden Punkt in der WM gekostet.

Auch beim Saisonfinale in Suzuka, so Irvine, habe Ferrari den nach seiner Beinoperation zurückgekehrten Michael Schumacher bevorzugt. Der Deutsche belegte in Japan den zweiten Platz - vor Teamkollege Irvine. "Hätte mir Schumacher den Platz geschenkt und Ferrari in Monza nicht auf Salo gesetzt, wäre ich mit den drei Punkten mehr Weltmeister geworden", behauptet Irvine. In der WM-Endabrechnung 1999 fehlten dem Briten nur zwei Punkte zum Weltmeistertitel, den am Ende der Finne Mika Häkkinen gewann.

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