F1 in Japan: Glock mit Trainingsbestzeit - DER SPIEGEL
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F1 in Japan Glock mit Trainingsbestzeit

Heimspiel für Toyota: Im Freien Training beim Grand Prix von Japan fuhr der Deutsche Timo Glock Bestzeit. Dabei verwies er Fernando Alonso und Lewis Hamilton auf die Plätze. Nick Heidfeld musste sich mit dem vorletzten Rang zufrieden geben.
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Hamburg - Bei trockenem Wetter und bis zu 22 Grad hat Timo Glock in seinem Toyota die Tagesbestzeit aufgestellt. Der 26-Jährige benötigte im zweiten freien Training zum Großen Preis von Japan am Sonntag (6.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) auf seiner schnellsten Runde 1:18,383 Minuten für den 4,563 Kilometer langen Kurs. Glock, der beim Grand Prix von Singapur zuletzt Rang vier belegt hatte, war damit 0,043 Sekunden schneller als der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien im Renault. Im ersten Training war Glock nur auf den 18. Platz gefahren.

Timo Glock im Toyota: Trainingsschnellster

Timo Glock im Toyota: Trainingsschnellster

Foto: Getty Images

Die WM-Rivalen Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und Felipe Massa im Ferrari belauerten sich in den beiden 90-minütigen Einheiten - jeweils mit Vorteil für den britischen Piloten. Hamilton, der die Bestzeit in der ersten Session vor Massa aufgestellt hatte, wurde im zweiten Training Dritter (+0,080 Sekunden), Massa Vierter (+0,108). Titelverteidiger Kimi Räikkönen (Finnland) kam im zweiten Ferrari auf den fünften Platz (+0,342).

Der Monza-Gewinner Sebastian Vettel belegte im Toro Rosso in den beiden Übungseinheiten die Plätze sieben und acht, Adrian Sutil wurde im Force India Elfter und 16. Der Zweite von Singapur, Nico Rosberg, fuhr im Williams auf die Plätze 12 und 13. Nick Heidfeld, dessen Vertragsverlängerung bei BMW-Sauber am Montag bekanntgegeben worden war, kam nicht über die Ränge 14 und 19 hinaus. Die Teams nutzten die guten Streckenbedingungen, um sich angesichts des für morgen angesagten Regens intensiv auf das Rennen vorzubereiten.

Vor dem drittletzten Rennen der Saison führt Hamilton in der WM-Wertung mit 84 Punkten. Massa liegt als Zweiter sieben Zähler dahinter. Auf Rang drei folgt Robert Kubica (64) aus Polen im BMW-Sauber vor Räikkönen (57) und Heidfeld (56).

Zudem wurde bekannt, dass Mercedes eine Zusammenarbeit mit anderen Formel-1-Teams plant. "Wir haben seit langem unsere Bereitschaft erklärt, mit einem zweiten und möglicherweise auch dritten Team zu kooperieren. Derzeit werden zu diesem Thema Gespräche mit mehreren Teams geführt", sagte Motorsportchef Norbert Haug am Freitag. Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, wonach Mercedes über eine Zusammenarbeit mit Force India verhandelt. Haug wollte sich zu Namen nicht äußern. Mercedes könnte dabei als Motorenlieferant fungieren, allerdings hat Force India noch bis 2009 einen Vertrag mit Ferrari.

met/dpa

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