F1-Pressestimmen: "Satos Harakiri" - DER SPIEGEL
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F1-Pressestimmen "Satos Harakiri"

Italien feiert McLaren-Mercedes: Nach dem Sieg Kimi Räikkönens wird der Finne von den Zeitungen als "genial und perfekt" beschrieben. Ein Sonderlob gab es auch für Juan-Pablo Montoya. Spanien jubelt über Fernando Alonso, Michael Schumacher hingegen wird nach dem Crash mit Takuma Sato nur noch bemitleidet.
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ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Räikkönen siegt am Ende eines höllischen Rennens. Er verdient ein Lob für die Hartnäckigkeit, mit der er den Kampf um den WM-Titel noch offen hält. Doch der wahre Sieger in Spa ist Montoya. Er hat ein Leistungsniveau bewiesen, das ihm in den vergangenen Jahren gefehlt hat. Schumacher hat zu früh die Reifen gewechselt. Der König von Spa sollte die Geheimnisse dieses Kurses eigentlich besser kennen."

Tuttosport: "Räikkönen ist kaltblütig, genial, einfach perfekt. Natürlich weiß er, dass er keine Chancen mehr hat, den WM-Titel zu erobern, doch er leistet immer sein Bestes und kämpft wie ein Löwe. Alonso ist nicht nur gut, sondern er hat auch Glück. Keine Hoffnung für Michael Schumacher. Er ist kaum wettbewerbsfähig, und er wird auch vom Pech verfolgt."

La Stampa: "Ferrari hat einfach kein Glück. Es hat geregnet, wie es sich das Team aus Maranello gewünscht hatte, aber leider vor und nach dem Rennen. Nach einem guten Beginn hat Schumacher einen großen Fehler begangen und auf die falschen Reifen gesetzt. Danach ist er von Sato außer Gefecht gesetzt worden. Ferrari wird ab Dienstag drei Tage lang testen. Einziges Arbeitsziel: Die Leistungen der Reifen zu verbessern. Angeblich hat Bridgestone etwas Neues gefunden, um die letzten drei Rennen der Saison zu retten."

La Repubblica: "Satos Harakiri hat Schumacher den Sonntag in Spa verdorben. Das schwarze Jahr für Ferrari nimmt kein Ende. Auch Schumachers Lieblingsrennen ändert nichts an der katastrophalen Lage der Roten. Der Unfall mit Sato hat die Ferrari-Hoffnungen auf einen Neubeginn zerstört. Jetzt ist auch der Konstrukteurstitel weg. Nur Schumachers dritter Platz kann noch gerettet werden."

Corriere della Sera: "Das Glück hat Ferrari endgültig den Rücken gekehrt."

SPANIEN

Marca: "Alonso gibt eine Fahrstunde in Spa. Er wird Weltmeister, wenn er in Brasilien aufs Treppchen kommt. Er fährt vorsichtig. Räikkönen wehrt den ersten Matchball ab. Räikkönen genial, aber allein. Kimi ist ein verlassener Titan und kämpft gegen sein Team, seinen Motor und Fernando."

Sport: "Es fehlen noch sechs Punkte zur Weltmeisterschaft. Alonso besteht die Prüfung von Spa. Ein weiterer Schritt zum Titel nach einem intelligenten Rennen. Unter höllischen Bedingungen glänzen sowohl Kimi als auch Fernando. Man könnte sagen, dass McLaren die Fahrer-WM eher verloren hat als Renault sie gewonnen. Aber man darf keine Abstriche bei Alonso machen. Er ist ein Fahrer, der nie das Handtuch wirft. Im Charakter ähnelt er dem besten Michael Schumacher."

El Mundo Deportivo: "Noch einmal aufs Podium fahren reicht. Zum wiederholten Male kann Alonso auf das Pech von McLaren zählen."

El 9: "Der Asturier wird Zweiter und macht einen entscheidenden Schritt, um Schumachers Nachfolge anzutreten."

Crack 10: "Alonso geht kein Risiko ein und fährt ein intelligentes Rennen gegen die überlegenen McLaren."

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