Ferrari: Barrichello soll gefeuert werden - DER SPIEGEL
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Ferrari Barrichello soll gefeuert werden

Durch seine Kritik an der Stallregie beim Großen Preis von Österreich hat sich Formel-1-Pilot Rubens Barrichello aus seinem Cockpit bei Ferrari geschossen.
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Rom - Der zum Saisonende auslaufende Vertrag Barrichellos mit Ferrari wird offenbar nicht verlängert. Die Proteste des Brasilianers gegen den an ihn ergangenen Rennstall-Befehl, Michael Schumacher in der letzten Runde des Grand Prix von Österreich am vergangenen Wochenende an sich vorbeiziehen zu lassen, haben offenbar den Ausschlag gegeben.

Nach zwei Jahren wird Barrichello die Scuderia verlasssen, heißt es in der italienischen Presse. Angeblich hat "Rubinho" längst einen Vertrag bei Jaguar Racing in Aussicht. Und seit Wochen schon werden in den Zeitungen seine Nachfolger gelistet. Neben dem Finnen Kimi Räikkönen vom Sauber-Team gilt jetzt auch Giancarlo Fisichella (Benetton) als Alternative - in der Hauptsache allerdings, weil "Fisi" Italiener ist.

Äußere Gelassenheit

Trotz all des Mediengetöses um ihn herum gibt sich Barrichello fair und gelassen, zumindest nach außen hin. "Mein Leben bei Ferrari wird nicht von der Hierarchie, sondern von der Tatsache erschwert, dass Schumacher ein großer Pilot ist. Ich leiste gute Arbeit, aber es ist schwierig, jemanden zu besiegen, der schon so lange bei Ferrari ist", sagte Barrichello der "Gazzetta dello Sport".

Über sein wegen der Vorfälle beim Österreich-Grand-Prix nötig gewordenes Gespräch mit Ferrari-Rennleiter Jean Todt sagte Barrichello: "Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Das bedeutet aber nicht, dass ich mit Todt oder Ross Brawn zerstritten bin." Warum sich auch streiten, wenn der Arbeitsvertrag ohnehin ausläuft.

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