Ferrari Regen stoppte Michael Schumacher
Barcelona - "Für die Entwicklung eines neuen Autos ist es wichtiger, Kilometer auf einer trockenen Straße zu produzieren", begründete Schumacher auf seiner Homepage das geänderte Programm. Ursprünglich hätte der Kerpener am Freitag mit dem neuen Ferrari testen sollen.
Wegen des Regens auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona probierte er mit dem Vorjahres-Auto F2002 Reifen aus. "Das konnten wir ja in letzter Zeit nicht ganz so oft machen, zumindest nicht bei konstant nassen Bedingungen", sagte der Ferrari-Pilot.
"Wir wissen, dass wir ein Siegauto haben"
Schumacher hat eine hohe Meinung von seinem künftigen Dienstfahrzeug. "Es ist ja kein Geheimnis, dass das neue Auto großes Potenzial hat. Aber wir müssen noch daran arbeiten, weil es noch Dinge gibt, die für ein Rennen noch nicht bereit sind. Immerhin wissen wir, dass wir ein Siegauto haben", so der fünfmalige F1-Champion.
Beim nächsten Rennen kommende Woche in Brasilien wird Schumacher nach Ferrari-Angaben erneut mit dem Vorjahres-Auto starten. Der neue Wagen soll wahrscheinlich beim Europa-Auftakt 20. April in Imola zum Einsatz kommen. Bei den Tests am Donnerstag war Michael Schumacher die fünftschnellste Rundenzeit gefahren. Tagesbester war sein Bruder Ralf (BMW-Williams).