Formel 1: Alonso dominiert, Ferrari wehrt sich - DER SPIEGEL
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Formel 1 Alonso dominiert, Ferrari wehrt sich

Der Weltmeister deklassiert die Konkurrenz: Beim freien Training zum Großen Preis von Ungarn ließ Mercedes-Pilot Fernando Alonso seinen Kontrahenten keine Chance. Im Streit zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes geht nun der italienische Rennstall in die Offensive.
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Budapest - Alonso legte im freien Training zum Großen Preis von Ungarn am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Budapest die Bestzeit vor. Der Spanier verwies im McLaren-Mercedes den Renault-Piloten Heikki Kovalainen aus Finnland auf die zweite Position. Drittschnellster war der britische WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Silberpfeil.

Alonso in Ungarn: Allein auf weiter Flur

Alonso in Ungarn: Allein auf weiter Flur

Foto: REUTERS

Schnellster der fünf deutschen Fahrer war Williams-Pilot Nico Rosberg auf Rang vier, direkt dahinter folgte Nick Heidfeld im BMW-Sauber auf Platz fünf. Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen musste sich zunächst mit dem sechsten Rang begnügen. Ralf Schumacher landete im Toyota auf Rang 11. Sebastian Vettel fuhr am ersten Arbeitstag für Toro Rosso auf Platz 20. Deutsches Schlusslicht war Adrian Sutil, der in seinem Spyker-Ferrari auf Position 21 geführt wurde.

Kampf der Giganten wird fortgesetzt

Ferrari hat sich indes vehement gegen den Vorwurf des Erzrivalen McLaren-Mercedes zur Wehr gesetzt, am 18. März in Australien den Auftakt der Formel-1-Saison mit einem illegalen Rennwagen gewonnen zu haben. Die Anschuldigungen, die McLaren- Teamchef Ron Dennis in einem fünfseitigen Brief erhoben hat, seien "erheblich und falsch", teilte das Team heute in einer Presseerklärung mit. Ferrari habe niemals versucht, sich illegal irgendeinen Vorteil zu verschaffen, hieß es. "Die beiden F2007, die beim Australien-Grand-Prix verwendet wurden, erachtete die Rennleitung als regelkonform - vor, während und am Ende der Veranstaltung."

fpf/sid/dpa

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