Formel 1: Brausemilliardär buhlt um Schumacher - DER SPIEGEL
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Formel 1 Brausemilliardär buhlt um Schumacher

Michael Schumachers Vertrag bei Ferrari läuft Ende der Saison aus. Renault hat bereits Interesse für den Ex-Weltmeister signalisiert. Auch ein Teambesitzer aus Österreich will demnächst mit dem Deutschen über ein Engagement reden.
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Hamburg - Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz erklärte in der Fachzeitung "Motorsport aktuell", dass er Schumacher "im Juni oder Juli kontaktieren" werde. Der Milliardär aus Österreich bestätigte dem Blatt, dass er für die Saison 2007 einen der drei Topfahrer verpflichten wolle. Auf die Frage, ob Schumacher komme werde, antwortete Mateschitz, der 2004 in die Formel 1 als Teambesitzer eingestiegen war: "Schön wär's." Bislang habe es aber keine Verhandlungen gegeben, erklärte Mateschitz vor dem Großen Preis von San Marino in Imola an diesem Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

Schumacher, dessen Vertrag bei Ferrari ausläuft, will im Sommer entscheiden, ob er seine Karriere fortsetzt. Zu "99,9 Prozent" würde er bei einer Verlängerung bei der Scuderia bleiben, hatte der siebenmalige Weltmeister zuletzt mehrfach bekundet. "Ich bin so glücklich hier. Wir haben eine so gute Beziehung, und wir kennen uns gegenseitig schon so lange, dass ich einen sehr guten Grund bräuchte, um zu einem anderen Team zu gehen", sagte der 37-Jährige der englischen Zeitung "The Times".

Mateschitz glaubt dagegen nicht an einen Verbleib Schumachers bei den Italienern und schließt auch einen Wechsel zu Mercedes aus. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Michael den Kimi bei Ferrari antut oder den Alonso bei McLaren", sagte der Red-Bull-Besitzer, der von einem Wechsel Kimi Räikkönens zu Ferrari ausgeht.

Neben einen Michael Schumacher gehöre "ein junger, aufstrebender Fahrer", befand Mateschitz, der in seinem Team neben Routinier David Coulthard den 23-jährigen Österreicher Christian Klien hat. Die Motoren bekommt Red Bull Racing derzeit von Ferrari. "Ich würde auch nicht ausschließen, dass Michael zu BMW geht", sagte Mateschitz zudem. Zuletzt hatte Renault-Teamchef Flavio Briatore Interesse an seinem einstigen Schützling bekundet.

goe/sid

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