Formel 1: Brawn-Team am Ende der Boxengasse - DER SPIEGEL
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Formel 1 Brawn-Team am Ende der Boxengasse

Bei den Testfahrten vor Saisonbeginn waren sie die Schnellsten und fuhren in die Favoritenrolle, in der Boxengasse muss sich das Brawn-Team allerdings ganz hinten anstellen. Der Weltverband stufte den Rennstall als Neuling ein.
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Hamburg - Der Automobil-Weltverband Fia entschied vor dem Großen Preis von Australien in Melbourne am Sonntag (8 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE), dass der Rennstall des einstigen Technischen Direktors von Ferrari, Ross Brawn, nicht als Nachfolger des Honda-Teams gesehen wird. Honda war 2008 Neunter und damit Vorletzter geworden.

Stattdessen stufte die Fia Brawn GP als komplett neuen Teilnehmer ein. Dadurch erhielten der Brite Jenson Button und der Brasilianer Rubens Barrichello die Startnummern 20 und 21.

Nutznießer dieser Fia-Entscheidung ist das Force-India-Team, das 2008 als einziger Rennstall gar keinen WM-Punkt holte. Adrian Sutil und der Italiener Giancarlo Fisichella rückten in die vorletzte Garage auf und starten jetzt mit den Nummern 18 und 19.

Ärger droht Brawn GP und zwei weiteren Teams, nachdem der Red Bull-Rennstall am Montag bei der Fia Protest gegen die Konkurrenten eingelegt hatte - wegen des Einsatzes vermeintlich nicht regelkonformer Diffusoren. "Brawn, Toyota und Williams verwenden einen Doppeldiffusor, der fünf Zehntel pro Runde bringt", sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko dem Internet-Portal "sportnet.at". "Sieben Teams - darunter auch Red Bull - sind sich einig: Das ist illegal."

Eine teaminterne Umbesetzung gab es bei Ferrari. Die Italiener hatten die Fia darum gebeten, dass der Brasilianer Felipe Massa als Vizeweltmeister des Vorjahres die Startnummer drei erhält und der Finne Kimi Räikkönen, Weltmeister von 2007, mit der Vier startet.

goe/sid

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