Formel 1: Coulthard bekräftigt seine Titelambitionen - DER SPIEGEL
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Formel 1 Coulthard bekräftigt seine Titelambitionen

Vor dem Rennwochenende zum Großen Preis von Österreich, seinem 100. Grand Prix, hat David Coulthard noch einmal betont, dass er dieses Jahr Weltmeister werden will.
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Hamburg - Mika Häkkinen, so will David Coulthard ausgemacht haben, hat das teaminterne Duell bei McLaren-Mercedes in der Saison 2000 bereits vor dem 10. Weltmeisterschaftslauf auf dem A1-Ring im österreichischen Spielberg verloren. "Ich denke, ich habe heuer die besseren Karten", sagte Schotte in einem Interview der neuesten Ausgabe des Fachmagazins "Motorsport aktuell".

Die Zahlen untermauern Coulthards Anspruch: Nach dem Sieg beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours, seinem dritten Saisonerfolg in diesem Jahr, hat der 29-Jährige sechs Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Häkkinen und weist auf den zwischenzeitlich enteilt scheinenden Michael Schumacher einen Rückstand von zwölf Zählern auf. Das Duell mit dem Finnen abgehakt, gilt Coulthards Konzentration jetzt höheren Zielen "Es gibt für mich immer noch Spielraum für eine Steigerung."

Nach zwei Jahren im Schatten von Weltmeister Häkkinen heißt Coulthards schärfster Rivale derzeit Michael Schumacher. Nach den Attacken des Ferrari-Piloten bei zwei Überholmanövern in Magny-Cours war der Brite sauer auf den Deutschen und kündigte eine klärende Aussprache an: "Ich werde mich mit ihm unterhalten. Aber mehr kann ich nicht tun." Die erste Chance auf ein Vier-Augen-Gespräch ergab sich vorigen Donnerstag, als Ferrari und McLaren gemeinsam in Mugello testeten. Doch da wollte Coulthard plötzlich nicht mehr, man ging sich aus dem Weg.

Bei aller Kritik stellt Coulthard seinem deutschen WM-Rivalen ein gutes Zeugnis aus. "Michael Schumachers größte Stärke ist sein Speed im Rennen. Er setzt da Maßstäbe durch seine Konstanz, noch mehr als vielleicht Senna oder Prost es taten", meinte der neunmalige Grand-Prix-Gewinner. "Er trieb auch die Fitness auf ein neues Niveau. Er hat in der letzten Runde genauso viel Energie wie in der ersten."

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