Formel-1-Debütant Vettel: "Ich kann das noch nicht glauben" - DER SPIEGEL
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Formel-1-Debütant Vettel "Ich kann das noch nicht glauben"

Roberts Pech ist Sebastians Glück: Weil BMW-Fahrer Robert Kubica nach seinem Unfall in Montreal in Indianapolis nicht starten darf, bestreitet Sebastian Vettel am Sonntag sein erstes Formel-1-Rennen. Für ihn werde "ein Kindheitstraum" wahr, sagt der 20-Jährige.
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Hamburg - "Die Formel 1 war immer so ein Traum, ganz weit weg. Man hat davon geträumt, aber man hat nicht gedacht, dass man es wirklich erreicht. Von daher ist es etwas ganz Besonderes", sagt Vettel im Interview mit dpa. Gestern wurde bekannt, dass der Deutsche beim Großen Preis von Indianapolis am kommenden Sonntag (19 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) das BMW-Cockpit von Robert Kubica übernehmen wird. Die Ärzte hatten den Polen nach seinem Unfall in Montreal für nicht rennfähig erklärt.

"Nachdem Robert beim Doktor war, hat mich Mario Theissen angerufen und mir gesagt, dass ich mich mal bereit machen soll", so Vettel. Bisher war Vettel bei Rennen nur im Freien Training zum Einsatz gekommen, hatte dort aber meistens eine gute Figur abgegeben und gilt deshalb als eine der großen Nachwuchshoffnungen des deutschen Motorsports. "Mein Job ist der des Ersatzfahrers. Sobald der Robert fit ist, wird er wieder zurück ins Cockpit kommen", sagt Vettel.

Er freue sich schon auf seinen ersten Einsatz. Angst habe er nicht vor dem Debüt. "Man hat Respekt vor dem, was man macht, ganz klar. Aber es ist jetzt nicht so, dass man Angst hat, überhaupt einzusteigen", so Vettel. Für das Rennen habe er auf jeden Fall ein gutes Gefühl: "Ich denke, der Sonntag wird schon ein spezieller Tag werden. Ich kann es noch nicht wirklich glauben, muss ich ehrlich sagen. Aber ich freue mich darauf."

bri/dpa

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