Formel 1: "Eine fast unschlagbare Kombination" - DER SPIEGEL
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Formel 1 "Eine fast unschlagbare Kombination"

BMW-Sportdirektor Gerhard Berger, früher Michael Schumachers Rivale auf der Rennpiste, rühmt die Leistungen des Kerpeners, der mit Ferrari den WM-Titel verteidigte.
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München - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wird nach Ansicht der Konkurrenz bis zu seinem Karriereende mit Ferrari verbunden bleiben. "Wir werden Michael nicht mehr in einem anderen Auto sehen. Er wird bei Ferrari in Pension gehen. Zusammen sind sie eine fast unschlagbare Kombination", sagte BMW- Sportdirektor Gerhard Berger, der früher selbst sechs Jahre lang Ferrari-Pilot war, am Montagabend im Bayerischen Fernsehen.

Es sei für jeden Fahrer ein Traum, für das italienische Traditionsteam fahren. Die Atmosphäre dort sei eine ganz besondere. "Und wenn man dort Erfolg hat, ist es fantastisch", erklärte der Österreicher die besondere Anziehungskraft der "Scuderia".

Höchstes Lob vom früheren Konkurrenten


Berger zollte Schumacher höchstes Lob. "Der Michael hat keine Schwächen. Wir haben ihn immer wieder analysiert, aber wir finden kaum eine Möglichkeit, ihn zu schlagen." Der vierte WM-Titel für den Rheinländer sei nur eine Frage der Zeit gewesen.

Nach Ansicht des BMW-Direktors ist vor allem die Trainingsbessessenheit der Grund dafür, dass Schumacher schon so viele Erfolge hatte und in einem Team immer die Nummer eins ist. "Das beeindruckendste für mich ist: Er hat 157 Grand Prix bestritten und dabei, glaube ich, 153-mal seinen Teamkollegen im Training geschlagen", so Berger, der auch den Vergleich mit dem vor sieben Jahren tödlich verunglückten Ayrton Senna nicht scheut. "Sportlich sind sich Michael und Ayrton sehr ähnlich."

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