Formel 1 Ferraris Problem mit der Radaufhängung
Neuss - Nach einem Tag Testfahrten, wenn auch nur im Ferrari-Vorjahresmodell, zeigte sich Ferrari-Pilot Michael Schumacher gut gelaunt. Bereitwillig gab der Formel-1-Weltmeister in Barcelona Auskünfte über seine körperliche Verfassung und erklärte, dass er nach der Entfernung eines 30 Zentimeter langen Nagels aus seinem rechten Schienbein im November letzten Jahres hart an sich gearbeitet habe: Täglich vier bis fünf Stunden intensives Training mit seinem Coach Xavier Jolis. Stolz wusste der Kerpener von den Ergebnissen seiner Laktatkontrollen zu berichten: "Meine Werte sind sogar besser als im letzten Jahr."
Schaden an der Radaufhängung
Während Schumacher einen problemlosen Start in die Vorbereitung zur am 4. März beginnenden Saison zu haben scheint, gilt das für sein Team nur bedingt. Nachdem am Auto des am Sonntag verunglückten Ferrari-Testpiloten Luca Badoer ein Schaden an der Radaufhängung ausgemacht worden war, hatte Ferrari sämtliche Aufhängungsteile von Barcelona zurück nach Maranello transportieren lassen, wo sie untersucht wurden.
Nach einem Teststopp am Montag war Schumachers Auto am Dienstag deshalb erst um 14.10 Uhr einsatzbereit, der Weltmeister konnte dann noch rund drei Stunden testen. Am Mittwoch ging er dagegen schon um 9 Uhr morgens auf die Piste. Als Ausgleich für den Montag verlängerte Ferrari Schumachers Tests zudem bis Donnerstag.