Formel 1: Frentzen bricht sein Schweigen - DER SPIEGEL
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Formel 1 Frentzen bricht sein Schweigen

Nach seiner fristlosen Kündigung durch den Jordan-Rennstall hat sich Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen erstmals wieder in der Öffentlichkeit geäußert.
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Hamburg - In der "Bild"-Zeitung nahm Frentzen Stellung zu seinem spektakulären Rauswurf. Von seiner Entlassung habe er vergangene Woche durch ein formloses Fax erfahren. "Die Kündigung blubberte einfach so aus dem Gerät", sagte Frentzen, "ich war völlig baff."

Über die Kündigungsgründe mochte sich der 34-Jährige, der sich in dem heiklen Fall rechtlich beraten lässt, jedoch nicht äußern. "Kein Kommentar. Für jedes falsche Wort treten mir meine Anwälte auf die Füße."

Immerhin erwähnt Frentzen ein Gespräch zwischen ihm und seinem ehemaligen Teamchef Eddie Jordan nach dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Dabei habe es Meinungsverschiedenheiten gegeben. Den Grund für seine Entlassung sieht der Rennfahrer darin allerdings nicht. "Es gab keinen Knall. Von Trennung war keine Rede", so Frentzen.

"Ich war nie bei Toyota in Köln"


Auch die Gerüchte um Verhandlungen mit dem Rennstall Toyota, der 2002 in die Formel 1 einsteigen will, weist der WM-Dritte von 1999 entschieden von sich. "Das ist frei erfunden", erklärte Frentzen: "Ich war nie bei Toyota in Köln und habe über eine Zusammenarbeit mit Toyota verhandelt." Einen Vertrag oder ähnliches habe er nie unterschrieben.

An ein Ende seiner Formel-1-Karriere denkt Frentzen trotz der unangenehmen Erfahrungen der letzten Wochen nicht. "In mir brennt immer noch das Feuer. Ich werde im internationalen Motorsport bleiben, und erste Priorität hat natürlich die Formel 1." Eine weitere Alternative wäre ein Wechsel in die US-Cart-Serie, mit der Frentzen schon einmal geliebäugelt hatte. "Es wird nicht einfach, wieder in der Formel 1 unterzukommen", sagte Frentzen in einem Interview mit "Premiere World", das am Freitag ab 20.00 Uhr unverschlüsselt gesendet wird.

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