Formel 1: Frühere Starts wegen Bianchi-Unfall - DER SPIEGEL
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Formel 1 Frühere Starts sollen die Rennen sicherer machen

Regen, einbrechende Dunkelheit, schlechte Sicht: Der Formel-1-Pilot Jules Bianchi verunglückte bei schlechten Bedingungen. Frühere Startzeiten sollen nun für mehr Sicherheit sorgen.
Unfall-Pilot Bianchi (vorne) in Suzuka: Schlechte Sicht
Unfall-Pilot Bianchi (vorne) in Suzuka: Schlechte Sicht

Unfall-Pilot Bianchi (vorne) in Suzuka: Schlechte Sicht

Foto: TORU YAMANAKA/ AFP
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Hamburg - Aus Sicherheitsgründen beginnen in der kommenden Formel-1-Saison fünf der 20 Rennen früher als bisher geplant. Das geht aus einer Liste hervor, die die FIA am Dienstag veröffentlichte. Damit reagierte der internationale Automobilverband auf die Empfehlung eines Gremiums, das nach dem im vergangenen Oktober einberufen worden war.

Das Gremium hatte unter anderem empfohlen, dass kein Rennen weniger als vier Stunden vor Sonnenuntergang gestartet werden sollte. Es sei denn, es handelt sich um ein Nachtrennen. Betroffen von der Änderung sind die Grand Prix in Australien am 15. März (Start: 16 Uhr Ortszeit, 6 Uhr deutscher Zeit), Malaysia am 29. März (15 Uhr/9 Uhr), China am 12. April (14 Uhr/8 Uhr), Japan am 27. September (14 Uhr/7 Uhr) und Russland am 11. November (14 Uhr/12 Uhr). Ihre Starts wurden um jeweils eine Stunde vorgezogen.

Nach Bianchis Unfall beim Grand Prix von Japan hatten sich Fahrer und Teamvertreter über die schlechten Licht- und Sichtverhältnisse beschwert. Bianchi war in Suzuka bei regennasser Fahrbahn kurz vor Ende des Rennens von der Strecke abgekommen und in einen Bergungskran gerast. Dabei hatte er sich schwere Hirnverletzungen zugezogen. Das chaotische Rennen war zuvor trotz einbrechender Dunkelheit nicht abgebrochen worden.

Bianchi befindet sich in einem unverändert kritischen, aber stabilen Zustand. Der 25-jährige Franzose befindet sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Nizza.

frz/dpa/sid