Formel 1: Glock-Team fällt beim Crashtest durch - DER SPIEGEL
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Formel 1 Glock-Team fällt beim Crashtest durch

Als einziges Formel-1-Team darf Marussia nicht an den letzten Testfahrten vor Saisonbeginn teilnehmen. Der Wagen von Timo Glock bestand den Crashtest nicht. Da der Rennstall zuvor noch den alten Boliden eingesetzt hatte, geht Glock fast ohne Erfahrung mit den neuen Auto ins erste Rennen.
Marussia-Pilot Glock: Crashtest nicht bestanden
Marussia-Pilot Glock: Crashtest nicht bestanden

Marussia-Pilot Glock: Crashtest nicht bestanden

Foto: Peter Steffen/ picture alliance / dpa
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Hamburg - Timo Glock muss kurz vor Beginn der Formel-1-Saison einen Rückschlag hinnehmen. Der Marussia-Rennstall des deutschen Piloten wird wegen eines nicht bestandenen Crahstests auch an den letzten Testfahrten nicht mit dem neuen MR01 teilnehmen. Die Tests finden ab Donnerstag in Barcelona statt - ohne Glock und Marussia.

"Natürlich ist es schade, dass wir in Barcelona nicht testen können. Aber das Auto ist komplett neu, unser Team im Vergleich zu anderen besonders effizient aufgestellt. Und Sicherheit steht nun mal über allen anderen Aspekten", sagte Glock und fügte hinzu: "Wir werden noch testen und in Melbourne mit unserem neuen Auto an den Start gehen."

Alle anderen Rennställe können sich auf dem Circuit de Catalunya auf das erste Rennen am 18. März (7 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Australien einstimmen. Für Glock bedeutet es hingegen, dass er den neuen MR01 nicht richtig getestet hat, bevor am 16. März in Melbourne das erste freie Training der neuen Saison beginnt.

Da das Team auf die ersten Testfahrten Anfang Februar in Jerez verzichtet und bei der zweiten Testrunde in Barcelona noch den alten Wagen eingesetzt hatte, müssen Glock und sein neuer Teamkollege Charles Pic in Melbourne voraussichtlich fast ohne Testerfahrung mit dem neuen Auto an den Start gehen - wenn der Crashtest im zweiten Anlauf erfolgreich absolviert wird.

Wie das Team mitteilte, konzentriere man sich nun darauf, gegen Ende der Woche den Crashtest zu wiederholen. 17 vorhergehende Tests, die vom Internationalen Automobilverband Fia gefordert werden, habe man bestanden, hieß es. Den entscheidenden offensichtlich aber nicht. Der Rennstall hat aber noch die Möglichkeit, einen eintägigen privaten Test zu beantragen.

leh/sid

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