Formel 1: Hamilton will nicht die Nummer eins sein - DER SPIEGEL
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Formel 1 Hamilton will nicht die Nummer eins sein

Droht McLaren-Mercedes wieder ein erbitterter Zweikampf im eigenen Rennstall? Die Rolle als Nummer eins will Lewis Hamilton nicht für sich beanspruchen und setzt stattdessen auf Gleichberechtigung. Er komme mit Teamkollege Kovalainen genauso gut klar wie mit Vorgänger Alonso.
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Hamburg - "Wir werden gleich behandelt. Und ich denke, dass das der beste Weg ist", sagte Hamilton in einem Interview auf der offiziellen Formel-1-Webseite über den Weg, den sein Rennstall McLaren-Mercedes in der neuen Saison einschlägt. "Heikki will mich schlagen und ich ihn - aber immer mit fairen Mitteln", so der Brite. "Er ist genauso Rennfahrer, wie ich es bin."

Das Verhältnis zu Kovalainens Vorgänger Fernando Alonso sei gar nicht so schlecht gewesen, wie es immer dargestellt wurde, so Hamilton: "Fernando und ich sind sehr gut klargekommen." Kovalainen sei vielleicht etwas offener als der Spanier, der gerne sein eigenes Ding gemacht habe. "Dagegen ist Heikki mir wahrscheinlich ähnlicher", so der 23-Jährige. Es entstehe bereits so etwas wie eine Freundschaft. "Das wird eine lustige Saison."

Morgen wird Hamilton im spanischen Jerez erstmals den neuen Boliden MP4-23 testen. Auch er muss dabei ohne die in dieser Saison verbotene Traktionskontrolle auskommen. "Das ist eine neue Herausforderung für die Fahrer", sagte der Vizeweltmeister. Es werde sicherlich schwerer und knifflig werden.

bri/dpa

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