Formel 1: Japaner planen neues Team - DER SPIEGEL
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Formel 1 Japaner planen neues Team

Die Formel 1 bekommt Zuwachs: Ein neues japanisches Team möchte in der kommenden Saison unter dem Namen "Super Aguri" als elfter Rennstall in der Serie starten. Noch fehlt die Zustimmung des Automobilsport-Weltverband, doch Michael Schumacher freut sich bereits.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Tokio - "Wir haben bisher alle Hürden genommen. Es gibt zwar noch eine Menge Arbeit, aber wir wollen 2006 dabei sein", sagte der ehemalige Formel-1-Pilot Aguri Suzuki, der als Projektleiter fungiert. Die Autos sollen von Honda-Motoren angetrieben werden, als Reifenlieferant ist Ferrari-Ausrüster Bridgestone im Gespräch. Die Präsentation des neuen Teams sei für Ende Januar oder Anfang Februar vorgesehen, kündigte der 45-Jährige an.

Allerdings muss der Automobilsport-Weltverband Fia für die Teilnahme noch seine Zustimmung geben. Und die Zeit wird knapp. Die neue Formel-1-Saison startet am 12. März 2006 mit dem Großen Preis von Bahrein, und laut Concorde Agreement, das die Abläufe der Formel 1 regelt, muss der Rennstall mit selbst produzierten Auto an den Start gehen. Spekuliert wird nun, dass bei aller Selbstständigkeit des Teams Motorenlieferant Honda bei der technischen Entwicklung Hilfe leistet und in einem Punkt ein gewichtiges Wort mitreden wird: bei der Auswahl des Fahrers. Favorit der Japaner ist Takuma Sato, der in der vergangenen Saison bei BAR-Honda unter Vertrag stand.

Der in der abgelaufenen Saison entthronte Weltmeister Michael Schumacher hatte der Erweiterung der Formel 1 zuvor schon seinen Segen gegeben. "Ich finde das gut. Es würde dem Sport auf jeden Fall auch gut tun", erklärte der Ferrari-Pilot. Ob es möglich sei, binnen so kurzer Zeit das Team konkurrenzfähig zu machen, hatte Schumacher indes nicht beantworten wollen. "Ich kenne die Umstände nicht."

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