Formel 1: Lauda kritisiert Einfluss der Reifen - DER SPIEGEL
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Formel 1 Lauda kritisiert die weichen Reifen

Sie sind der Aufreger der neuen Formel-1-Saison: die weichen Reifen. Ex-Champion Niki Lauda kann mit ihnen gar nichts anfangen. Die dauernden Boxenstopps, die dadurch nötig seien, machten die Rennen kaputt, schimpft der heutige Mercedes-Aufsichtsratsboss.
Mercedes-Aufsichtsrat Lauda: "Weiche Reifen sind schlecht für die Formel 1"
Mercedes-Aufsichtsrat Lauda: "Weiche Reifen sind schlecht für die Formel 1"

Mercedes-Aufsichtsrat Lauda: "Weiche Reifen sind schlecht für die Formel 1"

Foto: Jens Büttner/ dpa
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Hamburg - Niki Lauda, Aufsichtsratschef des Formel-1-Teams von Mercedes, hat die starke Rolle der Reifenwahl auf die Rennen kritisiert. "Künstlich für immer mehr Boxenstopps zu sorgen, ist falsch, da verlieren die Zuschauer die Übersicht", sagte der dreimalige Weltmeister der "Bild"-Zeitung. Der italienische Hersteller Pirelli liefert der Königsklasse in der neuen Saison weichere Pneus, die sich bislang als unberechenbar erwiesen haben. "Wenn die weichen Reifen so weich bleiben, ist das schlecht für die Formel 1", schimpfte Lauda.

Schon zu Beginn der Vorsaison hatten die Rennställe Mühe, mit den weichen Reifen umzugehen. Auch deshalb gab es im vergangenen Jahr in den ersten sieben Rennen sieben verschiedene Sieger. Beim Auftakt der neuen Saison in Australien am Sonntag gewann der Finne Kimi Räikkönen im Lotus auch, weil er einen Boxenstopp weniger als seine Verfolger machen musste.

"In 90 Prozent eines Rennens versteht niemand mehr, wer jetzt wirklich vorne liegt", sagt Lauda. In Melbourne hatte es eine Reihe von Führungswechseln gegeben. Nach Laudas Ansicht ist dies zu unübersichtlich. "Dieser Weg ist grundsätzlich falsch", sagte der frühere Formel-1-Weltmeister.

aha/sid