Formel 1: Motoren-Kompromiss gescheitert - DER SPIEGEL
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Formel 1 Motoren-Kompromiss gescheitert

Max Mosley hat ein Machtwort gesprochen: Der anvisierte Kompromiss um ein neues Motorenreglement ist gescheitert. Der Fia-Präsident teilte den Teams heute mit, dass die Sache für ihn erledigt sei. Mercedes-Sportchef Norbert Haug ist davon nicht begeistert.
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Hockenheim - Damit müssen die Rennställe die Motoren ab 2008 für mindestens drei Jahre einsetzen, die sie am 1. Juni beim Motorsport-Weltverband hinterlegt hatten. Alle aktuellen Weiterentwicklungen dürfen somit nicht genutzt werden. "Die Motorenhersteller brauchen Klarheit. Deshalb müssen wir die Diskussionen beenden und uns auf die Regeln konzentrieren, die wir bereits haben", begründete Mosley das "Einfrieren" der Motoren.

Der Fia-Boss hofft sogar, dass sich die Teams dazu bereit erklären, die aktuellen Motoren bereits in der kommenden Saison einzusetzen. Mosley: "So könnte man sinnlose Entwicklungsarbeit nur für eine einzige Saison verhindern." Zwar haben sich die Hersteller, die in den nächsten vier Jahren unabhängige Motorenbauer mit 60 Millionen Euro unterstützen wollen, für einen beschränkten Entwicklungsstopp von der kommenden Saison an ausgesprochen - allerdings in gelockerter Form. Wenigstens ein Mal pro Jahr wollten sie die Möglichkeit haben, die Triebwerke zu überarbeiten.

Mercedes-Sportchef Norbert Haug hatte bereits zuvor vor der Entscheidung gewarnt: "Wir alle denken, dass es absolut notwendig ist, dass man in der Formel 1 in der Lage ist, Wettbewerb zu betreiben. Wenn du homologierte Motoren hast und man sie für vier Jahre eingefroren hat, dann denken wir nicht, dass dies der richtige Weg ist", sagte der 53-jährige Haug und begründete: "Der Motor ist das Herz der ganzen Maschine."

mig/sid/dpa

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