Formel 1: Panne bei Force-India-Präsentation - DER SPIEGEL
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Force India: Tailliert und auf Erfolg fixiert

Foto: Force India Handout By Sutton Mo/ dpa

Formel 1 Panne bei Force-India-Präsentation

Technische Probleme haben die Präsentation des neuen Force-India-Rennwagens behindert. Das Auto sollte über das Internet der Öffentlichkeit vorgeführt werden - doch offenbar waren die Server überlastet. Pilot Adrian Sutil geht dennoch zuversichtlich in die kommende Formel-1-Saison.
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Hamburg - Fehlstart bei der Online-Präsentation des neuen Force-India-Rennwagens: Das Team stellte am Dienstag in Großbritannien den neuen VJM04 unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor, die geplante Übertragung im Internet scheiterte jedoch an der offensichtlichen Überlastung des Servers. "Wir haben technische Probleme", teilte das indische Team über das Online-Netzwerk Facebook mit und zeigte erst mit deutlicher Verspätung Bilder des neuen Boliden.

Trotz der Panne im Netz ist der deutsche Fahrer Adrian Sutil zuversichtlich, mit seinem neuen Auto erfolgreich sein zu können. "Die Entwicklung des Teams in den vergangenen beiden Jahren war beeindruckend. Was ich in der Firma und im Windkanal in den letzten Wochen gesehen habe, zeigt mir, dass wir diesen Kurs in dieser Saison fortsetzen können", sagte Sutil. Der Vorjahres-Elfte will in diesem Jahr zu den besten acht Piloten gehören. Neu im Team ist DTM-Champion Paul di Resta. Sutils Landsmann Nico Hülkenberg ist Ersatzfahrer.

Auch für das gesamte indische Team, das in der abgelaufenen Saison Siebter der Konstrukteurs-Wertung wurde, soll es bessere Ergebnisse geben. "Wir können in diesem Jahr noch optimistischer sein", sagte Force-India-Teamchef Vijay Mallya.

Bei den ersten Testfahrten der Saison in der vergangenen Woche in Valencia war Force India noch mit dem alten Auto unterwegs. Am letzten der drei Testtage war Sutil nur vom inzwischen bei einer Rallye schwer verunglückten Robert Kubica (Lotus-Renault) geschlagen worden. Der VJM04, der wie die meisten neuen Formel-1-Flitzer eine höhere Frontspitze, ein flacheres Heck und taillierte Seiten aufweist, kommt von Donnerstag an bei den nächsten Tests in Jerez zum Einsatz.

jar/dpa

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