Formel 1: Prost - Rettung in Sicht - DER SPIEGEL
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Formel 1 Prost - Rettung in Sicht

Alain Prost kann doch noch hoffen. Millionenschwere Investoren wollen angeblich beim Formel-1-Rennstall einsteigen und das Team vor dem Bankrott bewahren.
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Paris - Das Prost-Team soll mit einer Finanzspritze von 35,6 Millionen Euro gerettet werden, hieß es am Montag in Paris. Eine Gruppe von französischen Industriellen und Geschäftsleuten sei bereit, diese Summe zu investieren, um dem Rennstall doch noch die Teilnahme an der am 3. März in Australien für die WM-Saison 2002 zu ermöglichen.

Die bislang ungenannten Finanziers wollen die Mehrheit an dem Rennstall übernehmen. Prost, der als Fahrer viermal Weltmeister wurde, soll sportlicher Direktor werden. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die vergangenen Donnerstag aufgenommenen Verhandlungen sollen in dieser Woche fortgeführt werden.

Die Investorengruppe will für den Rennstall einen symbolischen Preis von einem Euro zahlen, dafür aber die Schulden des Teams von rund 30,5 Millionen Euro übernehmen. Prost hat schon seit geraumer Zeit große finanzielle Probleme. Ende November war vor dem Handelsgericht in Versailles ein Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Zugleich wurde Prost eine Frist bis zum 15. Januar gesetzt, um Geld, Investoren oder Käufer aufzutreiben.

Weiterhin unklar ist, ob Heinz-Harald Frentzen, der noch einen Vertrag mit dem Prost-Rennstall besitzt, auch in der kommenden Saison für die Franzosen fahren wird. Bislang deutetet jedoch alles auf einen Wechsel Frentzens zum britischen Arrows-Team hin. "Aber es ist nichts unterschrieben", so Monte Field, Manager des deutschen Formel-1-Piloten.

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