Formel 1: Ralf Schumacher muss Comeback verschieben - DER SPIEGEL
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Formel 1 Ralf Schumacher muss Comeback verschieben

Formel-1-Pilot Ralf Schumacher muss nach seinem Rennunfall nun doch länger auf ein Comeback warten. Laut einem Zeitungsbericht wird der BMW-Williams-Pilot beim Großen Preis von Ungarn am 15. August nicht starten können.
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Hamburg - Ein Mediziner-Team um Rennarzt Sid Watkins hat laut "Bild"-Zeitung entschieden, dass ein Einsatz Schumachers in Budapest am 15. August nach dessen schwerem Unfall in Indianapolis noch zu früh käme. Selbst ein Start beim Grand Prix im belgischen Spa am 29. August sei aus ärztlicher Sicht kaum möglich.

"Ralfs Knochendichte wurde gemessen, und dabei wurde festgestellt, dass die beiden angebrochenen Wirbel noch nicht wieder so verhärtet sind, wie das normalerweise der Fall ist", sagte Schmachers Manager Willi Weber dem Blatt, "jetzt noch so ein Unfall wie in Indianapolis und Ralf könnte querschnittsgelähmt sein. Das kann keiner verantworten."

Ralf Schumacher, der zuletzt mehrfach seine Hoffnung auf ein schnelles Comeback geäußert hatte, reagierte geknickt. "Ich fühle mich gut, aber es ist wohl besser, wenn ich auf die Ärzte höre", sagte der 29-Jährige, der in der kommenden Saison nicht mehr für BMW-Williams, sondern für Toyota fahren wird.

Wegen der zwei Haarrisse an den Brustwirbeln, die sich Ralf Schumacher bei dem Unfall in Indianapolis am 20. Juni zugezogen hatte, hatte er bereits die Rennen in Magny-Cours, Silverstone und Hockenheim ausfallen lassen müssen. Schumacher wird derzeit vom Brasilianer Antonio Pizzonia ersetzt.

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