Formel 1: Red Bull droht mit Ausstieg - DER SPIEGEL
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Formel 1 Neue Motoren - oder Red Bull steigt aus

In der Formel 1 werden seit 2014 Hybridmotoren eingesetzt - und seitdem fährt Red Bull hinterher. Sollten die Regeln in drei Jahren nicht geändert werden, will der frühere Seriensieger aussteigen.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen
Red-Bull-Pilot Max Verstappen

Red-Bull-Pilot Max Verstappen

Foto: ANDREJ ISAKOVIC/ AFP
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Der ehemalige Weltmeister-Rennstall Red Bull droht zum wiederholten Male mit dem Ausstieg aus der Formel 1 - sollte das Antriebsreglement ab dem Jahr 2021 nicht entscheidend geändert werden. "Das Reglement ist falsch für die Formel 1", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko den "Salzburger Nachrichten" und sprach sich erneut für einen Motor aus, "der einfach sein muss, vom Sound her lauter, und die Kosten dürfen zehn Millionen Dollar nicht übersteigen".

Falls die laut Marko "unsinnigen" Motoren-Regeln ab der Saison 2021 beibehalten werde, könnte dies das Ende von Sebastian Vettels Ex-Team in der Königsklasse bedeuten: "Seit dieses Motoren-Reglement in Kraft ist, ist es drastisch bergab gegangen. Seit 2014 sind die Einschaltziffern und Zuschauerzahlen alle zurückgegangen."

Red Bull selber ist auch ein großer Verlierer des geltenden Antriebsreglements mit 1,6-Liter-V6-Hybrideinheiten. Die ehemaligen Seriensieger kämpfen seit der Einführung der Hybrid-Technologie mit Renault-Motoren um den Anschluss an die Spitze. Auch in der laufenden Saison sind die Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo chancenlos gegen die deutlich schnelleren Mercedes und Ferrari.

Im alten Reglement hatte Vettel zwischen 2010 und 2013 vier WM-Titel in Serie mit Red Bull gewonnen.

krä/sid