Formel-1-Tests: Irvine schwimmt allen davon - DER SPIEGEL
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Formel-1-Tests Irvine schwimmt allen davon

Die Testfahrten der Formel 1 in Barcelona werden derzeit vom schlechten Wetter beeinträchtigt. Jaguar allerdings hat den widrigen Umständen etwas abgewinnen können.
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Barcelona - Obwohl Eddie Irvine noch nicht in der ausgereiften Version des neu entwickelten R3 Jaguar unterwegs war, konnte der Nordire bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya überzeugen. Mit einer Minute und 19,252 Sekunden fuhr er die schnellste Runde unter 17 Fahrern, die am Donnerstag für die neue Saison ihre Boliden testeten. Die zweitbeste Zeit erzielte Kimi Raikkönen im McLaren-Mercedes (1:19,360) vor Luca Badoer (1:19,790) im Ferrari. Irvine war 50 Runden unterwegs, Raikkönen 65, Badoer 76.

Unterwegs im Hybrid-Modell


Trotz der guten Trainingsleistung wollte Irvine nicht allzu übermütig werden. "Wir sind hierher gekommen, um den neuen R3 bei wärmeren Temperaturen zu testen", so Irvine, "aber die Wetterbedingungen sind alles andere als günstig. Dadurch konnten wir noch nicht richtig herausfinden, was das Auto wirklich kann." Irvine war mit einem Modell unterwegs, dessen hintere Hälfte aus dem neuen R3 bestand, vorne jedoch auf das letztjährige R2-Modell zurückgriff.

Auch der Technische Direktor Jaguars, Steve Nichols, konnte noch nicht allzu viele Schlüsse aus den Testfahrten im Regen schließen. "Das Wetter hat bislang noch nicht so mitgespielt, wie wir uns das gewünscht hätten", fasste Nichols zusammen. "Selbst wenn man aerodynamische Daten sammeln will, machen einem die Feuchtigkeit in der Luft und das aufgewirbelte Wasser vom Straßenbelag oft einen Strich durch die Rechnung."

Dennoch wollte Nichols die Trainingseinheiten in Barcelona nicht als überflüssig bezeichnen. "Man trifft oft auf kleinere mechanische Probleme, die es dann zu beseitigen gilt", so Nichols weiter. "Es ist noch früh in der Saison".

Auch Lauda testet


Am Wochenende wird sogar Teamchef Niki Lauda ins Cockpit des Jaguars steigen, allerdings in das Modell der letzten Saison. In Valencia wird Lauda einige Runden drehen, um das Auto genauer kennen zu lernen. Dadurch erhofft sich der ehemalige Formel-1-Weltmeister eine verbesserte Zusammenarbeit mit seinen Piloten Irvine und dem Spanier Pedro de la Rosa.

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