Formel 1: Weiter Streit um Indianapolis - DER SPIEGEL
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Formel 1 Weiter Streit um Indianapolis

Formel-1-Fahrer und Organisatoren sind sich noch immer uneins über die Sicherheit beim Großen Preis der USA am 30. September in Indianapolis.
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Indianapolis - "Alle Beteiligten möchten die Gewissheit haben, dass sie sich sicher fühlen können. Sie können die Gewissheit haben, wir werden nichts dem Zufall überlassen", erklärte Sicherheitsdirektor Jim Campbell nach einem Meeting mit den örtlichen Polizeibehörden und diversen Security-Diensten.

"Wir haben einen soliden Plan ausgearbeitet. Zudem sind die Zuschauertribünen aus Stahl und Beton hergestellt. Die Anlage ist sicher", ergänzte Peter Beering, beim vorletzten Formel-1-Lauf dieser Saison für den Bereich Terrorismus zuständig.

"Gutes Rennen, großartige Kulisse"

Noch weiter ging der Sprecher des Indianapolis Speedway, Fred Nation: "Wir werden ein gutes Rennen vor einer großartigen Kulisse haben." Mit verschärften Kontrollen der Zuschauer sowie des Verbots von Taschen und Rucksäcken für die Besucher soll die notwendige Sicherheit bei der Großveranstaltung gewährleistet werden. Auf den Einsatz von Metalldetektoren soll allerdings verzichtet werden.

"Unsere Gäste wollen sich speziell nach den Ereignissen der letzten Tage sicher fühlen. Wir glauben, dass wir die besten Voraussetzungen dazu geschaffen haben", betonte Sicherheitschef Campbell. Bislang sind 160.000 der 200.000 Eintrittskarten verkauft worden.

"Mulmiges Gefühl im Bauch"

Die Fahrer sind trotz der intensiven Bemühungen weiterhin skeptisch. "Wir sind in den USA eine große Zielscheibe", kritisierte BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher. Sein Sauber-Kollege Nick Heidfeld gestand: "Ich habe ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch."

Weltmeister Michael Schumacher hat sich bislang noch nicht zu der Problematik geäußert, wird jedoch auf jeden Fall in Indianapolis an den Start gehen. "Dort nicht zu fahren, daran denke ich im Moment nicht", erklärte der ältere der beiden Schumacher-Brüder.

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