Formel 1: Wird Alesi Frentzens Nachfolger? - DER SPIEGEL
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Formel 1 Wird Alesi Frentzens Nachfolger?

Schon lange war Jean Alesi bei Prost unzufrieden. Nun verlässt der Formel-1-Pilot den französischen Rennstall und fährt vielleicht bald für den ehemaligen Arbeitgeber von Heinz-Harald Frentzen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Wie Alesis Manager Mario Miyakawa am Dienstag dem Internetanbieter "F1Total.com" sagte, werde sein Mandant bereits beim nächsten Rennen, dem Großen Preis von Ungarn am 19. August, nicht mehr für das Team von Alain Prost fahren. Es sei jedoch "sehr wahrscheinlich", so Miyakawa, dass der 37-Jährige beim 13. WM-Lauf dieser Saison für ein anderes Team an den Start gehen werde.

Gleichzeitig bestätigte Miyakawa Gerüchte, dass Alesi den Platz des vor zwei Wochen bei Jordan entlassenen Heinz-Harald Frentzen einnehmen werde. "Wir sind noch dabei, eine Lösung mit Prost zu finden, aus diesem Grund kann ich ihnen Jordan heute nicht bestätigen, wir werden noch ein wenig Zeit benötigen." Über die Gründe der Trennung von Prost wollte sich Miyakawa nicht äußern.

"Wollen Alesi nicht gehen lassen"

Noch vor kurzem hatte Prost einen vorzeitigen Wechsel des ältesten und erfahrensten Formel-1-Fahrers kategorisch ausgeschlossen. "Alesi steht unter Vertrag, und wir wollen ihn nicht gehen lassen. Alain Prost wird alles daran setzen, Jean zu halten", hatte die Team-Sprecherin Virginie Papin erklärt.

Alesi, der dieses Jahr seine 13. Formel-1-Saison fährt, liegt derzeit in der Fahrerwertung der Weltmeisterschaft mit vier Punkten auf dem 14. Rang. In der Konstrukteurswertung belegt der Prost-Rennstall (vier Punkte) von elf Teams den drittletzten Platz. Nur Arrows-Asiatech (1) und Minardi (0) sind noch schlechter.

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