Freies Training in Silverstone: Rosberg vor Vettel - DER SPIEGEL
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Freies Training in Silverstone Rosberg hängt Vettel ab - Alonso macht sich Sorgen

Nico Rosberg träumt von der vierten Pole-Position in dieser Saison: In Silverstone lief es im freien Training zumindest schon sehr gut, der Mercedes-Pilot legte die schnellste Runde hin und ließ auch den Weltmeister deutlich hinter sich.
Mercedes-Pilot Rosberg: Schnellster in Silverstone
Mercedes-Pilot Rosberg: Schnellster in Silverstone

Mercedes-Pilot Rosberg: Schnellster in Silverstone

Foto: DARREN STAPLES/ REUTERS
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Hamburg - Nico Rosberg hat im freien Training zum Großen Preis von England (Sonntag, 14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: RTL und Sky) mit deutlichem Abstand die schnellste Runde (1:32,248 Minuten) absolviert. Einen Tag nach seinem 28. Geburtstag verwies Rosberg auf dem 5,891 Kilometer langen Kurs in Silverstone den Australier Mark Webber (Red Bull/1:32,547) auf Rang zwei. Weltmeister Sebastian Vettel (1:32,680) landete hinter seinem Teamkollegen auf Rang drei.

Vettel zeigte sich hinterher zufrieden mit seiner Vorstellung. "Es war ein ganz guter Tag für uns, ich habe mich wohlgefühlt. Die Basis ist gelegt", sagte Vettel gelassen, "wir wollen den Schwung nach meinem Sieg zuletzt in Kanada mitnehmen." Sorgen bereiten dem WM-Spitzenreiter nur die empfindlichen Reifen. "Es wird wieder sehr wichtig sein, mit den Reifen richtig hauszuhalten. Die Strecke beansprucht die Reifen sehr stark", sagte Vettel, "im Qualifying wollen wir alles rausquetschen."

Rosberg hofft nach seiner starken Vorstellung auf seinen zweiten Saisonsieg nach dem Triumph in Monaco. "Ich denke, dass wir vorn dabei sein werden", sagte der Deutsche, der sich einmal mehr von seinem Teamkollegen Lewis Hamilton distanzieren konnte. Doch so ganz traut Rosberg seinem Wagen noch nicht zu, die Geschwindigkeit über ein komplettes Rennen zu halten: "Das könnte ein Problem sein. Auch die Tatsache, dass es morgen und übermorgen vermutlich deutlich wärmer sein wird, kann das Bild noch einmal völlig verändern. Dann könnte es schwieriger für uns werden."

Vettels WM-Rivale Fernando Alonso (Spanien) kam im Ferrari auf einer abtrocknenden Piste nicht über Platz zehn hinaus, Kimi Räikkönen aus Finnland fuhr im Lotus sogar nur auf Platz 13. Hamilton steuerte den zweiten Mercedes-Silberpfeil auf Platz fünf. Adrian Sutil (Force India/Gräfelfing) konnte als Achter zufrieden sein, Nico Hülkenberg (Emmerich) im Sauber kam auf Rang zwölf. "Sebastian macht einen phantastischen Job. Wir haben keinen Raum mehr für weitere Fehler und müssen uns steigern", sagte Alonso, der sich Sorgen machen muss, dass ihm Vettel im Rennen um die WM enteilt.

goe/sid