GP der USA Auch Ralf Schumacher startet
Hamburg - Vor und nach dem Großen Preis von Italien hatte Ralf Schumacher keinen Zweifel daran gelassen, dass er einen Start des Rennens in Monza angesichts der Terroranschläge gegen New York und Washington für wenig sinnvoll erachtete. Am Rennen hatte er dann aber doch teilgenommen. Ähnlich ist Schumachers Haltung auch gegenüber dem vorletzten Formel-1-Rennen der Saison, dem Großen Preis der USA.
"Es ist sehr schwierig abzuwägen, wie sicher oder unsicher das Ganze in Indianapolis ist", erklärte Schumacher in einem Interview mit dem Deutschen Sport-Fernsehen (DSF). "Bernie Ecclestone und Max Mosley haben diese Entscheidung getroffen, und die respektiere ich auch. Deshalb werde ich fahren, das ist überhaupt keine Frage für mich."
Theissen sehr zurückhaltend
Im Hinblick auf eine mögliche Eskalation der politischen Großwetterlage, beantwortete BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen die Frage nach einem Start seines Teams in Indianapolis. "Was wir heute tun, ist, unser Material auf den Weg schicken, damit es rechtzeitig in Indianapolis ist, egal, was da noch kommt.", sagte Theissen dem DSF, "und wir werden sicher erst nächste Woche sehen, wie die Lage ist. Ob wir dann als Team rübergehen und fahren, das hängt von Umständen ab, die wir heute noch nicht absehen können."