GP von Indianapolis: Vettel und Heidfeld überzeugen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

GP von Indianapolis Vettel und Heidfeld überzeugen

Beim freien Training für den Großen Preis der USA fuhren die beiden deutschen BMW-Sauber-Piloten auf die Ränge drei und sechs. Renndebütant Sebastian Vettel drehte mehr Runden als alle anderen. Die McLaren-Mercedes dominieren erneut.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Indianapolis- "Ich bin viel gefahren, das war wichtig", sagte Vettel nach dem zweiten Trainingslauf. "Wir haben viel über die Reifen und die Abstimmung herausgefunden". Der 19-Jährige nutzte den Freitag, um Erfahrung zu sammeln: Mit 83 Runden absolvierte er mehr Trainingskilometer als alle Konkurrenten.

Beim ersten freien Training am Vormittag war Vettel als Vierter ins Ziel gefahren, hinter Weltmeister Fernando Alonso im McLaren-Mercedes, seinem Kollegen Nick Heidfeld aus dem BMW-Sauber-Team und Lewis Hamilton im zweiten McLaren-Mercedes. Bester Deutscher war auch beim zweiten Training der Mönchengladbacher Heidfeld. Er kam als fünfter Fahrer ins Ziel.

In der Tageswertung landete Vettel auf Platz sechs, Heidfeld auf Rang drei. Schneller als die Weiß-Blauen waren am Freitag nur die beiden McLaren-Mercedes-Piloten Fernando Alonso (Spanien) und Lewis Hamilton (Großbritannien). Nico Rosberg landete im Williams-Toyota auf Position sieben, Ralf Schumacher im Toyota auf Rang 19. Spyker-Ferrari-Pilot Adrian Sutil war 22. und damit Letzter.

Vettel bestreitet am Sonntag beim Grand Prix von Indianapolis (19 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) als Ersatz für Robert Kubica sein erstes Formel-1-Rennen beim Großen Preis der USA. "Ich kann es noch nicht wirklich glauben, das muss ich wirklich sagen", sagte er. "Der Sonntag wir ein spezieller Tag werden".

BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen bemühte sich, die Erwartungen an seinen Debütanten nicht zu hoch zu schrauben. Eine Platzvorgabe will er Vettel nicht mit auf die Rennstrecke geben. "Es wäre falsch, ihn unter Druck zu setzen. Mir ist wichtig, dass er ohne Zwischenfälle durch das Rennen kommt".

all/esp/dpa

Mehr lesen über