Grand Prix von Österreich: Ferrari dominiert das Freie Training - DER SPIEGEL
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Grand Prix von Österreich Ferrari dominiert das Freie Training

Gegen Ferrari ist die Konkurrenz derzeit machtlos. Auch beim Freien Training zum Großen Preis von Österreich am Sonntag in Zeltweg-Spielberg waren Michael Schumacher und Rubens Barrichello zu schnell für die anderen Formel-1-Piloten.
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Zeltweg - Schumacher kam am Freitag im ersten Freien Training zum Großen Preis von Österreich hinter seinem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello auf den zweiten Platz. Der viermalige Weltmeister benötigte 1:10,579 Minuten für seine schnellste Runde und war damit drei Hundertstelsekunden langsamer als Barrichello (1:10,549).

"Vier Autos innerhalb einer Zehntelsekunde, das wird eine enge Angelegenheit", prognostizierte Schumacher für die über die Startaufstellung entscheidende Qualifikation am Samstag, "ich gehe davon aus, dass nicht nur Ferrari um die Spitze mitmischt."

Hoffen auf einen Ferrari-Ausrutscher

Schließlich hatten in Spielberg auch BMW-Williams-Fahrer Juan Pablo Montoya als Dritter (1:10,613) mit 0,064 Sekunden und der viertplatzierte Finne Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes (1:10,657) mit 0,108 Sekunden nur einen geringen Rückstand.

"Es wurde heute deutlich, dass weiterhin Ferrari die Pace macht, auch wenn unser Rückstand im Vergleich zu Barcelona wesentlich geringer ist", sagte BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug war zufrieden: "Wir haben uns eine ordentliche Basis für das Rennen erarbeitet."

Geburtstagskind Heidfeld feierte im Kiesbett

Ralf Schumacher belegte in einem von zahlreichen Drehern und Ausrutschern geprägten Training Rang zwölf (1:11,652). "Es lief gar nicht so schlecht, wenn wir das eine oder andere Abstimmungsproblem aussortieren, sollten wir um die ersten beiden Startreihen kämpfen", sagte der BMW-Williams-Pilot.

13. wurde Heinz-Harald Frentzen im Arrows (1:11,743). Für Nick Heidfeld endete das Training an seinem 25. Geburtstag vorzeitig nach einem Dreher im Kiesbett. Für den Sauber-Piloten stand am Ende Platz 16 zu Buche (1:12,023).

"Es liegt viel Dreck auf der Strecke"

Vor dem sechsten von 17. Läufen führt Michael Schumacher die WM-Wertung mit 44 Punkten an. Zweiter ist Montoya (23), dahinter folgt mit Ralf Schumacher (20) ein weiterer BMW-Williams-Fahrer. Von den bislang fünf Saisonrennen hat Michael Schumacher vier gewonnen.

Sorgen macht dem weltbesten Fahrer derzeit weniger die Konkurrenz als die Beschaffenheit des 4,326 Kilometer langen Kurses. "Es liegt viel Dreck auf der Strecke. Das macht es schwierig, einzuschätzen, wo sie schmutzig ist und wo nicht. Das wird eine rutschige Angelegenheit", sagte der 33-Jährige.