Hebamme Ecclestone Prost bald mit Ferrari-Motoren?
Hamburg - Formel-1-Teamchef Alain Prost schöpft bei der Suche nach einem neuen Motorenpartner neue Hoffnung. Konkurrent Ferrari könnte den französischen "Nationalrennstall" ab 2001 mit Kunden-Triebwerken versorgen, berichtet die Fachzeitschrift "Motorsport aktuell" am Dienstag. Die Chancen für Prost stünden gut, "weil sich ein gewisser Bernie Ecclestone für ihn stark macht".
Derzeit fahren die Prost-Piloten Nick Heidfeld (Mönchengladbach) und Jean Alesi (Frankreich) noch mit Peugeot-Motoren, doch nach Ende der Saison 2000 werden sich die Partner trennen. Prost sucht verzweifelt nach einem neuen Triebwerkslieferanten. Für Ferrari wäre der Einstieg bei den Franzosen allerdings ein Kraftakt: Die Italiener produzieren ihre Formel-1-Aggregate komplett selbst und beliefern außerdem das Schweizer Sauber-Team mit einer Kundenversion des Ferrari-Motors (Marke Petronas).