Hockenheimring: Ecclestone bittet zum Krisengespräch - DER SPIEGEL
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Hockenheimring Ecclestone bittet zum Krisengespräch

Bernie Ecclestone macht ernst mit seinem Bestreben, den verschuldeten Hockenheimring zu retten. Der Formel-1-Chef wird sich noch im Januar in London mit Vertretern von Rennstrecke und der Stadt Hockenheim treffen. Was der Brite aber will, ist noch unklar.
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Hockenheim - Dieter Gummer, Hockenheimer Oberbürgermeister und Vorsitzender der Hockenheimring GmbH, bestätigte diesen Termin. Er und seine Mitarbeiter würden in dieses Gespräch mit Ecclestone gut vorbereitet gehen, sagte der Kommunalpolitiker. Das Formel-1-Rennen am 30. Juli werde auf jeden Fall über die Bühne gehen, unabhängig von einem Ausgang dieser Gespräche. "Der Grand Prix wird wie geplant stattfinden", versicherte Hartmut Tesseraux, Sprecher der GmbH.

Der "Mannheimer Morgen" schreibt, dass Ecclestone daran gelegen sei, die Rennstrecke zu erhalten. Möglich sei, dass sich der Brite finanziell an der GmbH beteiligen, oder dass die Formel 1 vom Ring weniger Gebühren bei Rennen erheben würde. Denkbar sei auch, dass Ecclestone in die Rolle des Veranstalters schlüpft.

Gummer und Tesseraux betonten, dass bisher noch keine Gespräche mit Ecclestone stattgefunden hätten. Beide hielten sich auch mit Bewertungen zurück, wie intensiv die Bemühungen des mächtigen Motorsportmanagers für eine Rettung der mit 29 Millionen Euro verschuldeten Rennstrecke sind.

Dafür hat Gummer bei politischen Vertretern die Motivation erkannt, das traditionsreiche Motodrom zu unterstützen. Die CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg hat Landesmittel in Aussicht gestellt. Allerdings sei dazu aber auch die Hilfe aus privater Investoren aus der Rhein-Neckar-Region notwendig, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Mappus. Der Hockenheimring müsse auch unabhängig der Formel-1-Rennen überleben können. Auch Ministerpräsident Günther Oettinger forderte den Einsatz privater Investoren. Das Land könne nur den finanziellen Schlusspunkt setzen.

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