Lizenz-Entzug: Mosley droht Silverstone - DER SPIEGEL
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Lizenz-Entzug Mosley droht Silverstone

Am Rande des Großen Preis der USA in Indianapolis hat Fia-Chef Max Mosley die Zukunft von Formel-1-Rennen auf der englischen Rennstrecke von Silverstone in Frage gestellt.
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Indianapolis - "Es würde nicht schaden, wenn wir in England eine Anlage auf dem Stand von Indy hätten", sagte Mosley auf einer Pressekonerenz im Vorfeld des Großen Preis der USA in Indianapolis: "Ich hoffe wirklich, dass wir in Zukunft eine Rennstrecke von Weltformat haben, sonst steht der britische Grand Prix als Teil der Formel-1-WM wirklich in Frage."

Mosley und auch Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone haben immer noch die Bilder des völlig verregneten und im Chaos versunkenen Silvestone-Rennens im April vor Augen. "Die ganze Welt hat im Fernsehen Menschen gesehen, die im Matsch oder im Stau standen und nach sechs Stunden die Rennstrecke immer noch nicht erreicht hatten", sagte Mosley: "Das ist absolut inakzeptabel und schadet dem Ansehen der ganzen Formel 1. Was die Möglichkeiten betrifft, in annehmbarer Zeit zur Strecke hin und wieder wegzukommen, ist Silverstone der schlimmste Kurs der Welt. Es ist schwer vorstelbar, dass eine Weltmeisterschaft an einem Ort stattfindet, der nicht erreichbar ist."

Silverstone muss für die kommende Saison für die erneute Aufnahme in den WM-Kalender Auflagen zur Verbesserrung der Infrastruktur erfüllen. Ab dem Jahr 2002 hat die frühere GP-Strecke Brands Hatch die Rechte für den britischen Grand Prix erworben, erfüllt aber derzeit ebensowenig die hohen Ansprüche der Formel-1-Organisatoren wie die Piste in Donington, die ebenfalls als möglicher Austragungsort im Gespräch ist. Beide Kurse müssten wie Silverstone mit großem finanziellen Aufwand auf den neuesten Stand gebracht werden.

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