Michael Schumacher: Das Hoffen auf "etwas Ablenkung" - DER SPIEGEL
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Michael Schumacher Das Hoffen auf "etwas Ablenkung"

Vor seiner Abreise nach Indianapolis zum Großen Preis der USA hat sich Formel-1-Fahrer Michael Schumacher noch einmal zu Wort gemeldet.
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Hamburg - "Ich glaube, ich darf für alle Fahrer sprechen, wenn ich sage, dass wir alle noch immer tief betroffen und extrem geschockt sind von dem Ausmaß des Terrors, und dass wir allen Angehörigen der Opfer unser ehrliches Mitgefühl aussprechen wollen", ließ Schumacher über seine Homepage wissen. Der Ferrari-Pilot hofft darauf, dass die Formel 1 mit dem Rennen in Indianapolis (Sonntag ab 20 Uhr MEZ) den Menschen nach den Terroranschlägen "ein wenig moralische Unterstützung und etwas Ablenkung bringen" könne.

"Wollte abwarten, ob in den USA noch etwas passiert"

Für ihn selbst habe grundsätzlich nie zur Debatte gestanden, in Indianapolis zu starten, so Schumacher, "aber natürlich galt das wie bei allen anderen auch mit der Einschränkung, dass ich abwarten wollte, ob nach den Anschlägen in den USA noch etwas passiert".

Und ganz sicher scheint sich Schumacher in Bezug auf sein eigenes Leben auch nicht zu sein, will man einem Bericht der "Bild"-Zeitung trauen. Das Boulevardblatt spricht von einer geheimen Anreiseroute Schumachers in die USA. Offiziell gibt der Kerpener an, seine Wahlheimat Schweiz am Mittwoch mit dem Privatjet verlassen zu wollen, "Bild" spekuliert über eine Verlegung des Abflugs auf Donnerstag.

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