Michael Schumacher: "Wir sind aus dem Gröbsten raus" - DER SPIEGEL
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Michael Schumacher "Wir sind aus dem Gröbsten raus"

Bei strömendem Regen hat Ferrari-Pilot Michael Schumacher seine Testfahrten mit dem F1-2000 in Mugello wieder aufgenommen. Es war ein erster Härtetest für die neue Saison. Offenbar ein vielversprechender.
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Mugello - Im Wolkenbruch über der Toskana hat Ferrari-Pilot Michael Schumacher am Mittwoch seine Testfahrten mit dem neuen F1-2000 fortgesetzt. Problemlos spulte der 31-Jährige aus Kerpen am Nachmittag in Mugello die ersten Runden ab. "Das Auto fühlt sich auch im Regen sehr gut an. Ich habe das Gefühl, dass wir aus dem Gröbsten raus sind", erklärte Schumacher.

Für den zweimaligen Formel-1-Weltmeister und seinen brasilianischen Teamkollegen Rubens Barrichello begann zugleich der Härtetest für die neue Saison, die am 12. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne startet. "Es gibt immer wieder ein paar Kleinigkeiten, aber dafür haben wir noch genug Zeit", sagte der 35-malige Grand-Prix-Sieger und versicherte: "Es läuft um einiges besser an als im letzten Jahr. Denn da hatten wir anfangs im Regen Schwierigkeiten."

Während Schumacher bei Dauerregen den F1-2000 testete, erprobte Barrichello im Vorjahresmodell F399 neue Komponenten. Den ersten Test hatte der Deutsche vor einer Woche wegen Nackenschmerzen abgebrochen. Schmerzen hat er längst nicht mehr, bestätigte Schumacher, der "steife Hals" ist fast wieder in Ordnung.

Auch die Spekulationen über ein angeblich "falsches" - also nicht Regel konformes - Cockpit des Ferrari F1-2000 lassen das italienische Team kalt. Italienischen Medienberichten zufolge gibt es eine offizielle Stimme von Ferrari zu diesem Thema: Der Rennstall wolle solch "unsinnigen Nachrichten" nicht kommentieren.

Vor sechs Tagen hatte Schumacher die "Jungfernfahrt" mit seinem neuen Ferrari in Maranello bereits nach sechs Runden abbrechen müssen, weil er Schmerzen im Nacken verspürte. Er habe wohl bei der offiziellen Ferrari-Präsentation Zug bekommen, vermutete der Kerpener. Barrichello übernahm die Testarbeit in Maranello.