Motorrad: Waldmann rast auf Platz drei - DER SPIEGEL
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Motorrad Waldmann rast auf Platz drei

Ralf Waldmann hat sich gut erholt nach dem Desaster vom WM-Auftakt in Südafrika gezeigt. Beim GP von Malaysia darf er nach einer gute Trainingsleistung aus der ersten Reihe starten.
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Sepang - Der Angriff von Ralf Waldmann auf die erste Startreihe beim Großen Preis von Malaysia in Sepang ist geglückt. Am Samstag konnte sich der Ennepetaler in der Klasse bis 250 ccm gegenüber dem Freitagtraining entscheidend verbessern und geht am Sonntag beim zweiten Lauf zur Motorrad-Weltmeisterschaft als Dritter ins Rennen. In der Achtelliterklasse kam der Hohenstein-Ernstthaler Steve Jenkner auf Rang 14 und startet damit aus der vierten Reihe.

"Dieser dritte Platz ist für mich so wie eine Pole Position. Ich habe erst einmal eine Träne verdrückt", sagte Waldmann nach dem nervenaufreibenden Training. Besonders bei der Fahrwerksabstimmung sei man entscheidend vorangekommen, meinte der Aprilia-Pilot, der in der letzten Runde dank einer taktischen Meisterleistung und "Windschattenfahren" seine beste Zeit erreichte.

Am Ende war Waldmann lediglich drei Zehntelsekunden langsamer als Tohru Ukawa (Japan/Honda), der auf Pole steht. Rang zwei belegte der Japaner Daijiro Katoh (Honda). Waldmanns Teamkollege Klaus Nöhles (Nettelthal) kam auf Platz zehn, zwei Plätze vor dem Bochumer Alex Hofmann (Aprilia). Mike Baldinger (Merdingen/Yamaha) wurde 26.

Eine leichte Verbesserung verzeichnete Steve Jenkner in der Klasse bis 125 ccm. Allerdings wurde es für den Sachsen nichts mit der zweiten Startreihe. Das lag auch an einer falschen Zeiteinteilung, denn als der Honda-Pilot seine schnellsten Runden drehen wollte, war das Training zu Ende. Die erste Startreihe bilden Noboru Ueda (Japan/Honda), Arnaud Vincent (Frankreich/Aprilia), Roberto Locatelli (Italien/Aprilia) und Emilio Alzamora (Spanien/Honda). Reinhard Stolz (Bernau/Honda) verschlechterte sich und belegte Rang 20.

In der "Königsklasse" bis 500 ccm verdrängte Suzuki-Pilot Kenny Roberts (USA) den Italiener Loris Capirossi (Honda) von Platz eins. Die Ränge drei und vier gingen an die Yamaha-Fahrer Max Biaggi (Italien) und Carlos Checa (Spanien). Deutsche Piloten und Hersteller sind nicht am Start.