Nick Heidfeld: "Ein bisschen Angst ist schon da" - DER SPIEGEL
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Nick Heidfeld "Ein bisschen Angst ist schon da"

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Monza - Die Terror-Anschläge in den USA haben auch Nick Heidfeld verunsichert. "Ein bisschen Angst ist schon da, die sonst überhaupt nicht vorhanden ist", sagte der Sauber-Pilot vor dem Großen Preis von Italien am Sonntag um 14 Uhr in Monza: "Ich fühle mich zwar recht sicher, aber man denkt schon daran, dass etwas passieren könnte."

Für Heidfeld gehört gerade der Formel-1-Zirkus mit vielen Zuschauern zu möglichen Zielen für weitere Attentate: "Wenn etwas in Europa passieren sollte, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass es bei einer großen, medienwirksamen Veranstaltung passiert. Da würde sich die Formel 1 anbieten."

Was die Austragung des für den 30. September terminierte Grand-Prix-Rennens in Indianapolis angeht, hat Heidfeld noch keine eindeutige Meinung: "Im Moment ist es kaum möglich, eine richtige Entscheidung zu treffen, ob man dort fahren sollte oder nicht."

Es hänge davon ab, wie sich die Dinge entwickeln werden. "Man sieht, dass Amerika bemüht ist, zur Normalität zurückzukehren und den Terroristen zu zeigen, dass man sich nicht kleinkriegen lässt. Deshalb denke ich, wäre es den Amerikanern schon recht, in zwei Wochen wieder ein Rennen zu fahren", urteilte der deutsche Rennfahrer.

In Monza fällt es Heidfeld allerdings schwer, sich voll auf das Fahren zu konzentrieren. "Als ich im Auto saß, habe ich es geschafft." Das ändere sich allerdings schnell, wenn man wieder im Motorhome sei und den Fernseher einschalte: "Dann ist man mit den Gedanken wieder woanders."

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