Optimistischer Schumacher Hoffen auf Hockenheim
Hockenheim - "Im Gegensatz zu vielen Beobachtern haben wir uns noch nicht abgeschrieben, selbst wenn wir zugeben müssen, dass sich die Situation für uns zuletzt eher verschlechtert als verbessert hat", so der Formel-1-Weltmeister auf seiner Homepage.
Schumacher liegt derzeit mit 43 Punkten 34 Zähler hinter dem Führenden in der Gesamtwertung, Fernando Alonso. Ferrari hat in dieser Saison erhebliche Probleme, mit den Konkurrenten Renaut und Mercedes mitzuhalten. "Wir arbeiten und arbeiten, aber wir schaffen es nicht, uns kontinuierlich zu verbessern", hatte Ferrari-Teamchef Jean Todt jüngst eingestehen müssen.
Vor dem Grand Prix von Deutschland am Sonntag (14 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) wird Schumacher am Mittwoch erneut in Italien zwischenlanden und einige Testrunden in Mugello absolvieren. Bereits am Freitag hatte er auf dem französischen Kurs Le Castellet einen Tag lang getestet.
Auf den Grand Prix in seiner Heimat freut sich der 36-Jährige trotz aller Probleme. "Egal, unter welchen Voraussetzungen - ein Rennen in Deutschland ist immer etwas Besonderes", sagte Schumacher. Entsprechend kämpferisch gibt er sich vor dem Start: "Ich fahre zu jedem Rennen mit dem Anspruch, alles Machbare zu versuchen. Wir denken jetzt einfach Schritt für Schritt und arbeiten so gut es geht weiter."
Drei Mal konnte der Schumacher in Hockenheim schon gewinnen: 1995 siegte er für Renault, 2002 und 2004 für Ferrari.